Die Folgen des Klimawandels sind längst auch in Bayern spürbar. Immer häufigere und längere Hitzeperioden belasten insbesondere ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Beschäftigte, die im Freien arbeiten. Hitze zählt inzwischen zu den größten klimabedingten Gesundheitsrisiken in Deutschland. Dennoch wird das Thema Hitzeschutz in vielen Städten und Gemeinden noch nicht ausreichend berücksichtigt. Dabei können Kommunen mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen viel für die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger erreichen – etwa durch Trinkwasserangebote, Beschattungskonzepte oder gezielte Informations- und Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen. Die SPD setzt sich für eine Politik ein, die vorsorgt, schützt und niemanden zurücklässt. Deshalb soll das Thema Hitzeschutz stärker auf die kommunalpolitische Agenda gesetzt werden.
Musterantrag für Kommunen
Zur Unterstützung der kommunalpolitischen Arbeit stellt die SGK Bayern einen Musterantrag für die Entwicklung eines Hitzeschutzkonzepts mit Hitzeaktionsplan im Rahmen eines Klimaanpassungskonzepts zur Verfügung. Dieser kann als Grundlage für Anträge in Gemeinde- und Stadträten genutzt und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Ziel ist es, dass möglichst viele Kommunen die Initiative ergreifen und den Hitzeschutz vor Ort entschlossen voranbringen. Bei Fragen ist die Landesgeschäftsführerin der SGK Bayern, Svenja Bille-Liebner, gerne ansprechbar: svenja.bille@bayernsgk.de
[HIER GEHT ES DIREKT ZUM Musterantrag Hitzeschutz]
Social-Media-Vorlage zur öffentlichen Kommunikation
Ergänzend steht eine Social-Media-Vorlage zur Verfügung, mit der auf das Thema aufmerksam gemacht werden kann. So lässt sich für Hitzeschutz sensibilisieren, über kommunale Handlungsbedarfe informieren und lokales Engagement sichtbar machen. HIER GEHT ES ZUR SOCIAL MEDIA VORLAGE
Jetzt aktiv werden!
Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist eine zentrale Zukunftsaufgabe der Kommunen. Hitzeschutz ist dabei kein Luxus, sondern eine Frage der öffentlichen Daseinsvorsorge und des Gesundheitsschutzes. Städte und Gemeinden müssen auf zunehmende Hitzeereignisse vorbereitet sein, damit alle Menschen vor Ort bestmöglich geschützt werden.