Pol. Aschermittwoch 2018 in Vilshofen – Zitate der Reden

14. Februar 2018

Die Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Natascha Kohnen, MdL

Kohnen über Verantwortung

„Ja, unsere Partei ist anstrengend, aber unsere Partei ist aktiv. Andere Parteien ducken sich weg. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen seit über 150 Jahren. Und das wird auch so bleiben. Wir sind bereit Verantwortung zu übernehmen, zu gestalten, mit unseren Ideen, mit unseren Werten mit unseren Vorstellungen.“

„Eine Alleinerziehende braucht keinen großen Wurf, sie braucht gebührenfrei Kitas, sie braucht Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das ist ihr großer Wurf. Und den haben wir in diesem Koalitionsvertrag durchgiesetzt. Der große Wurf scheint manchmal vermeintlich klein aber er berührt das Leben der Menschen direkt.“

Kohnen über Bauen

„Wie sieht das Abschlusszeugnis des Ministerpräsidenten also im Fach Bauen aus? Da steht eine glatte Sechs. Denn der Freistaat Bayern baut nicht. Keine einzige Wohnung. Eines der drängendsten Probleme in den bayerischen Städten und die Staatsregierung tut überhaupt nichts. Derjenige, der nun Ministerpräsident werden will, stellt sich jetzt hin und verkündet stolz, dass er in den nächsten Jahren 2.000 neue Staatswohnungen bauen will. Das ist der gleiche Mann, der vor wenigen Jahren erst 33.000 staatliche Wohnungen an einen privaten Investor verscherbelt hat.“

Kohnen über Heimat

„Und schließlich noch das Fach Heimat. Was heißt denn das eigentlich, die Heimat bewahren? Heimat ist zum Beispiel das Dorf, in dem wir leben. Und Heimat bewahren heißt, dass wir Arbeit, Bildung, Freizeit und Pflege dort ermöglichen, wo Menschen in Bayern leben wollen. Ich will, dass Bayern eine Heimat auch für die alleinerziehende Mutter ist, deren Kind richtig gut betreut wird und die deshalb eine Wahl hat, so arbeiten zu können, wie es für sie gut und richtig ist. Und dass die Erzieherinnen und Erzieher, die ihr Kind betreuen, auch anständig dafür bezahlt werden, denn sie tragen in ihrem Beruf mehr Verantwortung als jeder Finanzjongleur.“

„Wenn wir von Heimat reden, dann darf das niemanden ausgrenzen. Dann bedeutet es auch immer: Eine neue Heimat geben. Nur das ist ein christliches Verständnis von Heimat. Nur das ist ein soziales Verständnis von Heimat. Ich bin nun einmal mit christlichen Werten aufgewachsen. Und ich denke sozial. Deshalb bin ich ganz selbstverständlich Sozialdemokratin.“

Olaf Scholz, stellvertretender Bundesvorsitzender und Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Scholz über unsichere Jobs

„Eines der größten Ärgernisse in diesem Land ist, dass die Leute, die sich täglich in ihrer Arbeit abrackern, nicht wissen, ob sie in ein paar Monaten noch einen Job haben. Dass ein Arbeitgeber hingehen kann und ohne Gründe einen Job befristen kann, das ist eine Schweinerei. Das werden wir ändern.“

Scholz über Digitalisierung und die CSU

„Schick wär ja, wenn das nicht nur in Reden vorkommt, sondern auch mal ein Breitbandkabel gelegt wird in Bayern.“

Scholz über Bauen

„Es ist schon etwas Merkwürdiges, wenn in Bayern weniger Sozialwohnungen gebaut werden, als bei mir in Hamburg.“

Scholz über die Zukunft

"Die Bürgerinnen und Bürger wollen auf die neuen Zeiten Antworten. Und sie wissen, dass sie sich auf uns verlassen können!"

SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher, MdL

Rinderspacher über Heimat:

„Leben und leben lassen, das ist für uns Heimat. Heimat ist keine Verordnung der Einheitlichkeit, Heimat ist keine Leitkultur wie sie gerade in Passau zelebriert wird. Heimat ist für uns da, wo wir uns geborgen fühlen. Heimat ist für uns nichts Ausgrenzendes. Heimat ist für uns Freistaat. Dafür steht die SPD.“

Generalsekretär Uli Grötsch, MdB

„99 Jahre sind wir Vilshofen treu geblieben. 99 Jahre lang hat die SPD als einzige Partei Vilshofen noch nie den Rücken gekehrt. Deshalb: herzlich Willkommen beim Original, herzlich Willkommen bei der BayernSPD.“

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