Modellprojekt Pflegestützpunkte verdient Unterstützung
14.04.2008
Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Bayern begrüßt die Entscheidung des Bundesministeriums für Gesundheit, in jedem Bundesland einen Pflegestützpunkte als Modellprojekt zu planen.
Die Zielsetzung des Projekts besteht darin, modellhaft Pflegestützpunkte und Pflegeberatung zu erproben. Sie werden mit einer Projektförderung von 30.000 € je Stützpunkt unterstützt. Die Vorstände der Koalitionsfraktionen hatten sich Ende Februar auf den Kompromiss beim Pflegegesetz geeinigt, der es den Bundesländern freistellt, ob sie Pflegestützpunkte einrichten oder nicht. Damit kann auf vorhandene Strukturen aufgebaut werden.
"Mit dieser Entscheidung können Erfahrungen im Aufbau und im Betrieb gesammelt werden, die für andere Interessenten hilfreiche Informationen bieten. Um im Alter ein Leben in eigener Häuslichkeit führen zu können, ist eine wohnortnahe gute Beratung mit guter Betreuung flächendeckend notwendig", so die ASG-Landesvorsitzende, Elisabeth Rüdinger, Würzburg.
Nach Ansicht der ASG ist es sinnvoll, dass von den Plänen abgesehen wird, 4000 neue Pflegestützpunkte einzurichten. Rüdinger: "Das vorhandene vielfältige Beratungsangebot in den Ländern - nicht zuletzt auch die Beratung durch die Pflegekassen - hat sich bewährt und muss nicht durch komplett neue Strukturen ersetzt werden. Wir vertreten allerdings die Ansicht, dass die Kommunen in beträchtlichem Umfang an der Finanzierung beteiligt werden müssen, da es sich bei der Pflegeberatung um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt."
Für weitere Informationen steht Ihnen die Vorsitzende der ASG Bayern, Elisabeth Rüdinger
elisabeth-ruedinger@web.de elisabeth-ruedinger@web.de
gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Harald Schneider
Harald Schneider M.A.
BayernSPD - Pressesprecher
Leiter des Büros des Vorsitzenden und Pers. Referent
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