WOLFGANG KREISSL-DÖRFLER besucht ab 1. April 2008 Abschiebelager und die Grenzschutzagentur FRONTEX in Polen
31.03.2008
WOLFGANG KREISSL-DÖRFLER, der innenpolitische Experte der SPD-Europaabgeordneten, besucht vom 1. bis 3. April Abschiebelager und die Grenzschutzagentur Frontex in Polen. Anlass der dreitägigen Delegationsreise ist der anhaltende Migrationsdruck in dem osteuropäischen EU-Mitgliedsland.
Polen sieht sich an seiner EU-Außengrenze mit einem starken Migrationsstrom vor allem aus der Ukraine konfrontiert. Flüchtlingsorganisationen hatten berichtet, dass Polen seine Aufnahmekapazitäten seit dem EU-Beitritt stark erweitern musste. Diese Überlastung führe dazu, dass Asylsuchende und Flüchtlinge nicht mehr ausreichend versorgt werden könnten. Die Europa-Abgeordneten wollen sich daher einen eigenen Eindruck von der Situation verschaffen.
Ein Treffen mit der Grenzschutzagentur FRONTEX in Warschau ist für den Donnerstag vorgesehen. Die Abgeordneten werden sich über die Arbeit der Grenzschutzagentur informieren, die gerade wegen ihrer Operationen im Mittelmeer immer wieder von Juristen und Menschenrechtsexperten stark kritisiert wurde.
Hintergrund Wolfgang KREISSL- DÖRFLER ist Experte der SPD-Europaabgeordneten für Migrations-, Flüchtlings- und Asylfragen und federführender Berichterstatter der Delegation des Innenausschusses nach Polen. Im Rahmen der regelmäßigen Delegationsreisen des Innen- und Justizausschusses des Europäischen Parlamentes besuchte KREISSL-DÖRFLER bereits Aufnahmelager auf Samos, Lampedusa, Ceuta und Melilla sowie in Libyen und setzte sich für menschenwürdigere Bedingungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen ein. Der Europaabgeordnete steht für eine Asylpolitik, die vor allem den humanitären Verpflichtungen der EU-Mitgliedstaaten gerecht wird.
Für weitere Informationen und Interviewanfragen:
Nadja Pohlmann (Büro Kreissl-Dörfler) +32 228 37110 und
Maria-Catalina Görz de Moratalla (Pressesprecherin) +32 473930060.
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