Schwaben: Offensive für kundenfreundliche Bahnhöfe
24.04.2009
Heinz Paula und Gabriele Fograscher stellen Liste mit den in Schwaben geförderten Bahnhöfen des „Sonderprogramms Personenbahnhöfe“ vor
Heute wird Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee das Bahnhofsprogramm des Bundes vorstellen, das mit Mitteln aus den beiden Konjunkturprogrammen unterlegt ist. Insgesamt kommen den Personenbahnhöfen bundesweit 300 Millionen Euro zugute. Mehr als 1700 Bahnhöfe in allen Bundesländern werden in den nächsten drei Jahren von den Konjunkturprogrammen profitieren.
„Bayern erhält 39 Millionen für 243 Bahnhöfe, etwa 35 dieser Projekte sind in unserer Region“, berichten die Bundestagsabgeordneten Heinz Paula und Gabriele Fograscher. „Mit dem Geld wird in vielen Bahnhöfen Schwabens die Informationsqualität verbessert“, erläutert Bundestagsabgeordneter Heinz Paula, Mitglied im Bundestags-Verkehrsausschuss. „Gerade an kleineren Bahnhöfen wurde dies in der Vergangenheit beanstandet und führt zu Unmut bei den Fahrgästen. Viele dieser Bahnhöfe werden nun umgerüstet: Mit Fahrgastinformationsanlagen, neuen Schriftanzeigen, neuen Infotafeln“, so Gabriele Fograscher.
Zu den größeren Städten, in denen solche Maßnahmen geplant sind, gehören Illertissen, Immenstadt, Dillingen, Dinkelscherben, Leipheim, Nördlingen. In der Region Augsburg werden die Bahnhöfe Messe, Morellstraße, Inningen und Neusäß bedacht. Der Bahnhof Kaufbeuren ist gleich in drei Arbeitspaketen enthalten: bei der Verbesserung des Erscheinungsbildes, der Informationsqualität, des Wetterschutzes.
Das Geld fließt zusätzlich zu den ohnehin geplanten Maßnahmen an Bahnhöfen, wie sie derzeit etwa in Füssen und im Augsburger Bahnhofsgebäude stattfinden. Die Mittel müssen bis Ende des Jahres 2011 verausgabt sein, weil sie bundesweit stimulierend auf die Konjunktur wirken sollen. Daher war bei der Festlegung der Personenbahnhöfe eine Auswahl zu treffen, die die kurzfristige Umsetzung der Maßnahmen erlaubt und zugleich den Kundennutzen optimiert. Die Bundestagsabgeordneten Heinz Paula und Gabriele Fograscher appellieren an die Bahn, bei der Ausschreibung vor allem regionale Handwerksbetriebe und Hersteller zu berücksichtigen.
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