Ratschläge der CSU zur Iranpolitik sind scheinheilig

29.01.2009

CSU-Generalsekretär zu Guttenberg hat Ex-Kanzler Gerhard Schröder ermahnt, bei seiner Reise nach Iran der Bundesregierung „nicht ein weiteres Mal“ in den Rücken zu fallen. Dazu erklärt Staatsminister Günter Gloser MdB:

„Im letzten Jahr war es CSU-Landesgruppenchef Ramsauer, der nach einer Iran-Reise die Sanktionspolitik der Bundesregierung angeprangert hat. Da war es die CSU, die der gemeinsam getragenen Bundesregierung in einer schwierigen Frage in den Rücken gefallen ist. Jetzt kritisiert Herr zu Guttenberg schon die bloße Ankündigung, dass Gerhard Schröder in den Iran reist! Diese guten Ratschläge der CSU zur Iranpolitik sind scheinheilig und überflüssig.

Gerhard Schröder reist im Übrigen privat nach Iran. Wir sollten froh sein, wenn es Kontakte zu diesem schwierigen Partner gibt. Mit der Haltung der Bundesregierung hat diese Reise nichts zu tun.“

Wenn Sie an einem Interview interessiert sind, können Sie sich gerne an uns wenden unter 030/227-71288 (Büro MdB Gloser).

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