SPD-Vize Florian Pronold kritisiert: Seehofers erster Sündenfall - Landesbank bleibt Selbstbedienungsladen der CSU
24.01.2009
Zu den verheimlichten Abfindungszahlungen an den ehemaligen Stoiber-Vertrauten und stellv. Vorstandsvorsitzenden der BayernLB, Rudolf Hanisch, erklärt SPD-Landesgruppenvorsitzender und BayernSPD-Vize, Florian Pronold, MdB:
"In Wildbad Kreuth hat die CSU eine Studie vorgestellt, in der sie selbst sich der Verfilzung und Vetternwirtschaft überführt. Das Geld für die Studie hätte sich die CSU sparen können. Ein Blick auf die Abfindungsaffäre zeigt, dass die Stoiber'sche Spezlwirtschaft fröhliche Urständ feiert. Die Höhe der Zahlung an den Manager der Bayerischen Landesbank und ehemaligen Stoiber-Lakaien, Rudolf Hanisch, will die CSU-Staatsregierung im Dunkeln lassen.
Horst Seehofer hat die Menschen belogen, als er sich beim Regierungsantritt von den alten CSU-Regierungssünden salbungsvoll abgrenzte. Sein erster Sündenfall in Stoiber'scher Tradition ist das Vertuschen der Abfindungen des Landesbankmanagers. Die Landesbank bleibt ein Selbstbedienungsladen für die CSU. Seehofer führt Stoibers Spezlwirtschaft ungebrochen fort.
Egal wie hoch die Abfindung für Stoibers früheren Amtschef Hanisch ausfällt, es ist ein noch größerer Skandal, dass er überhaupt eine Abfindung bekommt. Milliarden Euro muss der Steuerzahler für die CSU-Misswirtschaft bei der Landesbank blechen. Und die Nieten in Nadelstreifen, die dieses Bankrott angerichtet haben, bekommen zur Belohnung auch noch den Hintern mit großzügigen Abfindungen vergoldet. Diesen 'Rettungsschirm' für Parteifreunde soll Seehofer aus der Parteikasse der CSU finanzieren. Dafür hätte er das Geld für die Studie über die Filz- und Vetternwirtschaft der CSU alternativ verwenden können."
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