Bahn: Mehr Geld für Schiene aus Konjunkturprogramm

14.01.2009

Ausreichend Finanzmittel für den Schienenverkehr aus dem Konjunkturprogramm fordert der bahnpolitische Sprecher der Bayerischen SPD-Landesgruppe, Martin Burkert, MdB:

„Die Schiene muss bevorzugt behandelt werden. Von den zwei Milliarden Euro, die aus dem Konjunkturprogramm für den Verkehr zur Verfügung stehen, muss die Schiene den größten Posten erhalten. In einem Brief habe ich diese Forderung auch an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gerichtet. Großen Bedarf gibt es beim Ausbau und beim Neubau von Bahnstrecken, bei der Lärmsanierung und bei der Modernisierung von Bahnhöfen.

So gibt es in Bayern Bahnhöfe wie in Würzburg und Osterhofen, die unbedingt saniert werden müssen. Das gleiche gilt für die Modernisierung von Strecken: So würde gerade die Franken-Sachsen-Magristrale – die Strecke Nürnberg-Bayreuth-Hof –, aber auch die Strecke Regensburg-Hof von einer durchgehenden Elektifizierung profitieren.

Investitionen in die Schiene haben zudem einen langfristigen Effekt:
- Mehr Menschen würden vom Auto auf die Bahn umsteigen.
- Die Bahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel würde gefördert werden.
- Wirtschaftsregionen wie Franken und Sachsen würde besser verbunden werden.“

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