983 Millionen Euro für Binnenschifffahrt
05.12.2008
Auch die Wasserstraßen in Bayern profitieren vom Konjunkturprogramm „Bauen und Verkehr“ des Bundesverkehrsministeriums. Dazu kommt folgende Information der Verkehrspolitikerin und unterfränkischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Heidi Wright:
„Zwei Milliarden Euro können in den nächsten zwei Jahren zusätzlich in wichtige Verkehrsprojekte und Maßnahmen investiert werden, so auch in die Bundeswasserstraßen. Insgesamt erhalten die Bundeswasserstraßenprojekte zusätzlich 430 Millionen Euro. Dies ermöglicht die schnellere Umsetzung der Netzoptimierung, den Ersatz und Neubau von Schleusen und zahlreiche Erhaltungsinvestitionen. Insgesamt werden damit in den nächsten zwei Jahren 983 Millionen Euro in die Binnenschifffahrt als einem besonders umweltverträglichen Verkehrsträger investiert.
Die zusätzlichen Mittel kommen auch dem Main und dem Main-Donau-Kanal zugute. Wichtige bauliche Verbesserungen können jetzt schnell begonnen und fortgeführt werden. Hierzu gehören die Fahrrinnenvertiefung des Untermains und die Bestandssicherung der Schleusen am Main und am Main-Donau-Kanal. Ebenso werden die Staustufen jetzt schneller grundinstandgesetzt.
Folgende bauliche Maßnahmen am Main, Main-Donau-Kanal und der Donau können jetzt in Auftrag gegeben werden:
Main
- Grundinstandsetzung der Schleuse Eddersheim
- Finanzierungsbeteiligung am Neubau der Straßenbrücken Volkach, Klingenberg und Segnitz
- Bauliche Sicherung an den Straßenbrücken Kitzingen, Schwarzach und Eltmann
- Neubau Ludwig-Volk-Steg, Margetshöcheim
- Ersatz der Schleusentore, der Maschinen-, Elektro- und Nachrichtentechnik an den Schleusen Wipfeld und Garstadt
- Grundinstandsetzung von Wehrverschlüssen in Rothenfels und Viereth
- Neubau Fernsteuerzentrale Aschaffenburg
Main-Donau-Kanal
- Bauliche Sicherungsmaßnahmen an den Schleusen Erlangen und Kriegenbrunn
- Ersatz von Schleusentoren in Eibach, Leerstetten, Eckersmühlen und Hiltpoltstein
Donau
- Grundinstandsetzung der Staustufe Kachlet
Mit den zusätzlichen Mitteln tragen wir dazu bei, in der aktuellen Finanzkrise Arbeitsplätze und öffentliche Nachfrage zu sichern. Zugleich stellen wir die Weichen für eine nachhaltige Verkehrspolitik, so dass das Programm eine langfristige Wirkung entfalten kann.“
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