Drei Leuchttürme des bürgerschaftlichen Engagements in Bayern ausgewählt

13.11.2008

Die Bundesregierung hat 30 Projekte im Rahmen des Modellprogramms "Freiwilligendienste aller Generationen" ausgewählt. Dazu teilt die seniorenpolitische Sprecherin der Bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Angelika Graf, MdB, mit:

„Wir freuen uns, dass das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jetzt bundesweit 30 Leuchttürme im Rahmen des neu aufgelegten Modellprogramms zu den generationenübergreifenden Freiwilligendiensten ausgewählt hat und damit auch in Bayern bürgerschaftliches Engagement fördert. In Bayern sind ein Vernetzungsprojekt von vier Caritasverbänden sowie die Städte Ingolstadt und Regensburg als Leuchttürme dabei.

Mit jeweils 50 000 Euro im Jahr wird die Bundesregierung die ausgewählten Beispiele von herausragendem bürgerschaftlichen Engagement fördern. Diese Leuchttürme sind Teil des Modellprogramms „Freiwilligendienst aller Generationen“. Dieses hat Menschen aller Altersgruppen im Blick und wird die Strukturen von 2009 bis 2012 in Kooperation mit Ländern, Kommunen und den Wohlfahrtsverbänden weiter entwickeln. Es startet am 1. Januar 2009 und hat ein Budget von 22,5 Millionen Euro.

Insbesondere den ausgewählten Projekten in Bayern gratuliert die bayerische SPD-Landesgruppe im Bundestag zu der dreijährigen Förderung. Wir wünschen ihnen den größtmöglichen Erfolg. Gern unterstützen die bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten ihre Arbeit, damit sie als Leuchttürme des generationenübergreifenden Engagements eine Vorbildfunktion in Bayern übernehmen können. Unterdessen kämpft die SPD-Bundestagsfraktion im Rahmen der Haushaltsverhandlungen derzeit für eine Ausweitung und damit für eine Aufstockung bei der Anzahl an Modellprojekten.

Mit dem Modellprogramm „Freiwilligendienste aller Generationen“ legt die Bundesfamilienministerin im Grundsatz das Modellprogramm „Generationsübergreifende Freiwilligendienste" der rot-grünen Bundesregierung unter einem neuen Namen neu auf. Damit wird ein weiteres sozialdemokratisches Erfolgsprojekt weitergeführt. Die Umbenennung von erfolgreichen Projekten hat Frau von der Leyen bereits bei der von Renate Schmidt ins Leben gerufenen „Allianz für Familie“ durchgeführt, die nun „Erfolgsfaktor Familie“ heißt und weiterhin für mehr Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft wirbt.“

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