Bayerische SPD-Senioren begrüßen Einlenken der Bahn

12.09.2008

Die Deutschen Bahn AG verzichtet nach Kritik der SPD - darunter die der bayerischen AG 60 plus - auf den Zuschlag für den Verkauf von Fahrkarten am Schalter. Dazu teilt die Vorsitzende der bayerischen SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus und Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Angelika Graf stellvertretend für die über 35.000 Senioren in der bayerischen SPD mit:

"Heute ist ein guter Tag für die Kunden der Deutschen Bahn und ein guter Tag speziell für die älteren Bahnkunden. Der gemeinsame Protest der SPD hat dazu beigetragen, dass die Deutsche Bahn auf den Bedienzuschlag verzichtet. Der geplante Bedienzuschlag hätte insbesondere ältere Bahnkunden ohne Internetzugang getroffen. Auch die zuletzt geplante Ausnahme für Inhaber einer Senioren-Bahncard hätte das Problem nicht vollständig gelöst.

Die Deutsche Bahn sollte in Zukunft die Seniorenfreundlichkeit ausbauen. Dazu gehören Beratung und eine Stärkung des Dienstleistungsgedanken. Wenn sie das macht, dann wird sie zu den Gewinnern der älter werdenden Gesellschaft werden. Wenn sie das nicht macht, dann wird sie zu den Verlierern gehören und die ältere Kundschaft verprellen."

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