LKW-Verkehr in der Ferienzeit
31.07.2008
Heidi Wright, Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages und Expertin für Verkehrssicherheit, begrüßt die von Minister Tiefensee geplanten Regelungen für den LKW-Verkehr:
„Vor dem Hintergrund des wachsenden Güterverkehraufkommens sind Maßnahmen zur besseren Lenkung des Verkehrs und zur Vermeidung von Staus, einem der größten Unfallrisiken auf den Autobahnen, notwendig. Neben einer zeitgestaffelten Maut, dem Einsatz von Verkehrsmanagementsystemen und der zeitlichen Straffung von Baumaßnahmen soll ein befristetes Überholverbot für LKW schnell Verbesserungen an besonders staugefährdeten Abschnitten bringen.“
„Gerade in Bayern als Transitland mit einem dauerhaft hohen Verkehrsaufkommen ist das geplante Verbot für stark genutzte Verkehrsschnittstellen eine wichtige Maßnahme, um einen besseren Verkehrsfluss und mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Auch in der jetzt beginnenden Ferienzeit können Überholverbote die Sicherheit auf den Straßen deutlich verbessern“, lobt die unterfränkische Bundestagsabgeordnete die Pläne des Ministers.
Seitenstreifen sollen ebenfalls verstärkt als entlastende Fahrspur freigegeben werden. Aus der Beantwortung einiger schriftlich gestellter Fragen an das Verkehrsministerium berichtet die Abgeordnete: „In Bayern können bisher lediglich auf ca. 71 km Richtungsfahrbahn die Seitenstreifen temporär zum Befahren freigegeben werden. Weitere 100 km sind für die Erweiterung der Freigabe nach Verkehrslage vorgesehen.“
Generell erfolgt die Anordnung von Überholverboten auf der Grundlage der Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO). Für die Ausführung der StVO und damit auch für die Anordnung von LKW-Überholverboten sind die Länder zuständig.
„Ich hoffe, dass das Land Bayern die Möglichkeiten zügig nutzt und baldmöglichst Strecken ausweist, auf denen Überholverbote oder das Befahren der Seitenstreifen sinnvoll und notwendig ist“, so Heidi Wright.
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