Zwischen Schwarzwald und Schwarzem Meer – Donau soll frei fließen
27.06.2008
Zum Internationalen Tag der Donau am kommenden Sonntag (29. Juni) fordert die Parlamentariergruppe „Frei fließende Flüsse“ den besonderen Schutz des Donau-Isar-Mündungsgebietes. Anlässlich dessen kommt hier eine Pressemitteilung von der niederbayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bruni Irber. Sie ist die Vorsitzende der Parlamentariergruppe.
Am kommenden Sonntag wird zum fünften Mal der Internationale Tag der Donau begangen und in ganz Europa gefeiert. „Nur in Bayern tut man sich von Seiten der Staatsregierung mit dem Feiern schwer; denn wie kann man die einzigartige Kultur- und Naturlandschaft an der Bayerischen Donau feiern, wenn man gleichzeitig an ihrer Zerstörung arbeitet“, kritisiert Bruni Irber und der Vorstand der Parlamentariergruppe „Frei fließende Flüsse“ die Pläne der Bayerischen Staatsregierung zur Donaukanalisierung.
„Die Donau ist mehr als nur eine Wasserstraße, und es reicht nicht, sich auf reine Wasserbewirtschaftungsfragen zurückzuziehen. Anlässlich des 5. Internationalen Donautages fordern wir als Parlamentariergruppe den besonderen Schutz der Donau und des Isarmündungsgebietes als Natur- und Kulturerbe von Europäischem Rang“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete.
Die Donau bildet das größte Flusseinzugsgebiet der Welt und verbindet mit all ihren Nebenflüssen über 81 Millionen Menschen. Auf ihrem langen Weg von der Schwarzwaldquelle in Deutschland bis in das Delta am schwarzen Meer in der Ukraine und Rumänien durchfließt die Donau 18 Länder. Mit 2845 Kilometern Länge ist die Donau nach der Wolga der zweitlängste Fluss Europas.
„Immer mehr Menschen erkennen den Wert der frei fließenden Donau für unsere Heimat und für den Wohlstand in der Region. Viele der Donaugemeinden leben vom Tourismus. Besonders freut es mich, dass immer mehr junge Menschen sich für den Schutz der Donau einsetzen. Das politische Jugendfestival DOitNAU zum Schutz der Donau im August ist ein Zeichen dafür“, sagt Bruni Irber.
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