Persönliches

Ein Dreiviertel-Jahrhundert lang gehört Ilse Kuhlmann bereits der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands an und das war wirklich ein Grund zum Feiern im SPD-Ortsverein Eltmann im Landkreis Haßberge (Bayern).
Geprägt durch ein sozialdemokratisches Elternhaus kam Ilse Kuhlmann schon sehr früh mit den Jugendgruppen „Kinderfreunde“ und „Roten Falken“ in Kontakt. Gerade 16-jährig trat sie 1936 in die SPD ein, in einer Zeit, die für Sozialdemokraten nicht einfach war.

Die Wahlkreisabgeordnete Susanne Kastner, Bundestagsvizepräsidentin a.D. und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, äußerte in ihrer Laudation Bewunderung für diesen Schritt, der damals gerade für eine Frau nicht selbstverständlich war.
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Willi und Hilde Kirchhofer sind seit 60 bzw. 40 Jahren Mitglieder der SPD, zusammen also seit 100 Jahren. Dafür wurden die Eheleute im Mai in Neuburg an der Donau geehrt.
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Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der Landesgruppe Bayern Angelika Graf ist zur Drogenbeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion gewählt worden. Graf, die Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages ist, war bereits Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Drogen und Sucht. Als Drogenbeauftragte will sie nun noch stärker Initiativen für die Prävention von Sucht voranbringen. Aktuell beschäftigt sie sich mit dem Thema Glücksspielsucht und kämpft für mehr Prävention und gegen eine Öffnung des Glücksspielmarktes für private Anbieter, wie sie zum Beispiel Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gefordert hatte. Im Bundestag setzt sie sich zudem dafür ein, die Spielverordnung zu verschärfen, um die sich ausbreitenden Geldspielautomaten und Spielhallen einzudämmen. Neben der Alkohol- und Tabakprävention will Graf auch vernachlässigte Themen wie Sucht im Alter stärker in den Mittelpunkt rücken.

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Matthias-Maximilian Babel aus dem Georgensgmünder Ortsteil Mäbenberg ist gerade 14 Jahre alt geworden - und seit seinem Geburtstag im September das jüngste SPD-Mitglied im Landkreis Roth und in ganz Bayern.

Matze, wie ihn seine Freunde nennen, stammt aus einem sozialdemokratischen Elternhaus und verfolgt aufmerksam das politische Geschehen in den Medien. Natürlich interessieren ihn besonders Jugendfragen. Kreisrätin Irene Heckel und ihr Mann Günter überraschten den aufgeweckten Gymnasiasten mit einer Gastmitgliedschaft in der SPD, die er nach spätestens einem Jahr in eine Vollmitgliedschaft umwandeln kann. Und dass er das will, weiß er jetzt schon. Er freute sich über dieses ungewöhnliche Geschenk, weil er als Jugendlicher künftig seinen Platz bei den Sozialdemokraten haben wird und über das, was ihn bewegt, mit reden kann.

Ortsvereinsvorsitzender Ben Schwarz und Kreisvorstandsmitglied Sven Erhardt hießen das jüngste Mitglied im Orts- und Kreisverband herzlich willkommen. „Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft wollen wir unser Ziel einer guten Mischung der Generationen in unserer Partei nicht aus den Augen verlieren. Deshalb freuen wir uns über deinen Eintritt in die SPD und auf eine anregende Zusammenarbeit.“

Text: und Foto: Heckel

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Die BayernSPD gedenkt des ehemaligen SPD-Abgeordneten und mutigen Streiters für eine starke Demokratie Josef Felder.

Josef Felder war eine herausragende Politikerpersönlichkeit. Zeit seines Lebens machte er sich für die parlamentarische Demokratie stark. Obwohl ihm seine Überzeugung Äußerstes abverlangte, scheute er weder die direkte Konfrontation mit den Anhängern des Nationalsozialismus noch den politischen Druck durch die NSDAP. Er war und ist uns ein Vorbild für den unerschrockenen Kampf gegen Tyrannei und Diktatur, für Zivilcourage und beherztes bürgerschaftliches Engagement.

Schon früh erkannte Josef Felder die Gefahr, die von Adolf Hitler ausging, nachdem er ihn im Münchner Hofbräuhaus erlebt hatte. Als Abgeordneter im Deutschen Reichstag erlebte er das Ende der Weimarer Republik. Trotz der zu erwartenden Repressionen stimmte Josef Felder im März des Jahres 1933 gemeinsam mit 93 weiteren SPD-Abgeordneten gegen das Ermächtigungsgesetz, mit dem sich die Nazis die rechtliche Grundlage für ihre Gewaltherrschaft schufen. Seinen Widerstand musste er später mit Flucht und Gefangenschaft bezahlen.

Auch nach dem Krieg war Josef Felder ein aktiver Journalist und Politiker, der sich ins aktuelle Tagesgeschehen einmischte und gern den Finger in offene Wunden legte. So etwa als Chefredakteur des „Vorwärts“ oder erneut als SPD-Abgeordneter im Deutschen Bundestag.

Bis zu seinem Tod blieb er ein gefragter Zeitzeuge aus der Zeit der Weimarer Republik und den politischen Entwicklungen während des Nationalsozialismus. Sein unabdingbarer Einsatz für die Freiheit löste über die Grenzen hinweg Anerkennung und Bewunderung aus.

Vor zehn Jahren, am 28. Oktober 2000, ist mit Josef Felder der letzte demokratische Abgeordnete des Deutschen Reichstags im Alter von 100 Jahren verstorben. Wir erinnern uns an einen Menschen mit außergewöhnlicher Courage und einem unerschütterlichen Charakter.

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Die Strecke maß nur knapp 7 Kilometer, doch diese enthielten einen Höhenunterschied von satten 509 Metern – eine neue Herausforderung für die drei Bürgermeister Carsten Joneitis (Oberhaid), Jonas Merzbacher (Gundelsheim) und Markus Zirkel (Hallstadt), alle drei begeisterte Freizeit-Läufer und SPDler.

Für den 28. Hauchenberglauf hatte der initiierende Bürgermeister von Markt Weitnau, Alexander Streicher, erstmals die Offene Bayerische Bürgermeister-Berglauf- Meisterschaft ausgeschrieben und dieser Herausforderung stellten sich die drei oberfränkischen Kommunalpolitiker gerne, zumal am Ziel in 1.242 Meter Höhe als Belohnung für die Anstrengungen ein grandioser „Alpkönigblick“ winkte.

„Eine tolle Idee, führende Kommunalpolitiker mal auf ganz andere Weise an den Start zu bringen“, schmunzelte Markus Zirkel. Begeistert über diese neue Form des Miteinanders unter den bayerischen Bürgermeistern äußerten sich alle drei: „Wir haben bewiesen, dass wir Roten etwas bewegen und uns bewegen!“, lachten die drei beim Zielfoto oben auf der Alp.

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Eine angenehme Überraschung erlebte Marie Schwämmlein an ihrem 90. Geburtstag. Zu ihrer Feier im Haus von Tochter Ingrid in Haarbrücken kam SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold aus München angereist, um der Jubilarin gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld, Oberbürgermeister Frank Rebhan und SPD-Kreisvorsitzendem Carsten Höllein zu gratulieren. Das hatte einen besonderen Grund: 72 Jahre gehört Marie Schwämmlein mittlerweile der SPD an. Ihr Beitritt am 1. Januar 1938 im Sudetenland war ein mutiger Schritt, denn im Reichsgebiet war die SPD längst verboten. Einen Tag später marschierten die sogenannten Befreier ein und zwangen die Sozialdemokraten in die Illegalität. Marie Schwämmlein wurde von ihren Eltern vorgeprägt und hat nach eigenem Bekunden auch nie Angst gehabt, den Schritt vollzogen zu haben. Mit dem letzten Zugtransport musste sie 1945 ihre Heimat verlassen und kam nach Neustadt bei Coburg. Rasch fand sie als Flüchtling eine Arbeit in ihrem Beruf als Näherin. Am Heiligabend heiratete Marie Schwämmlein ihren Mann Ernst. Sie wohnt heute noch allein in ihrer Wohnung, geht gerne einkaufen und erfreut sich an ihrer großen Familie aus Enkeln und Urenkeln.

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Zusammen mit 13 weiteren Springern hat Prof. Peter Paul Gantzer am vergangenen Freitag einen neuen deutschen Rekord im Formationsspringen in der Altersklasse 60plus aufgestellt.

International wird diese Altersklasse als S.O.S. (Skydiving over sixties) bezeichnet. Der Weltrekord, aufgestellt durch amerikanische Springer, liegt derzeit bei 39. "Für Deutschland ist eine 14er-Formation schon sehr gut", so Gantzer. "Denn unter den 5000 Fallschirmspringern Deutschlands gibt es etwa nur 1 Prozent, die älter als 60 sind. Entscheidend ist jedoch, dass man nicht nur aus dem Flugzeug springt, sondern auch die sportliche Leistung vollbringen kann, eine Formation zu fliegen." Das Durchschnittsalter der Springer betrug 66 Jahre, der älteste Springer war 70, der jüngste 61 Jahre alt. Insgesamt kam die Formation auf 941 Lebensjahre.

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Gleich zwei Jubiläen auf einmal feiert am kommenden Wochenende (16./17. Juli 2011) der frühere I. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Bertold Kamm (SPD). Am 10. Mai wurde er 85 Jahre alt; am 12. Juli konnten er und eine Frau Ruth auf 60 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Beide Jubilare sind trotz ihres hohen Alters aus dem aktiven Leben ihres Nürnberger Ortsvereins, der ZaboSPD, nicht wegzudenken. Das Engagement in der SPD ist für Bertold und Ruth Kamm unverändert Herzensanliegen. Insgesamt bringen sie es auf 128 Jahre Mitgliedschaft in der ältesten deutschen Partei.

1966 erstmals in den Landtag gewählt, war Kamm 1970-78 stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und von 1978 bis 1986 I. Vizepräsident des Landtags. Sein politisches Engagement begann freilich früher. Seine Widerstandstätigkeit für die katholische Jugend brachte Kamm im „Dritten Reich“ Gestapo-Haft in Wien mit schweren Misshandlungen ein. Seit seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft setzte sich Kamm für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ein.

Heute ist der silberhaarige Sozialdemokrat nicht nur Ehrenvorsitzender und das „Herz des Ortsvereins Zabo“, er ist auch Ehrenvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern, Ehrenvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten in Franken und Träger höchster Auszeichnungen. Auch an ihrem Ehrentag denken die Kamms an andere: Statt Geschenken wünschen sie sich Spenden für die Mali-Hilfe, die Kamm einst gründete, die AWO-Kinderhilfe oder die Hans-Weinberger-Akademie der AWO, eine weitere Gründung des Jubilars.

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