Aufruf zur Demonstration - 28.05. Atomkraft: Schluss!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Aus dem Inhalt:

  • Am Samstag 28.05. Atomkraft: Schluss!
  • SPD-Landtagsfraktion fordert zusätzliche Haushaltsmittel für Energiewendebearbeiten
  • Gemeinschaftsschule - die bessere Antwort für Bayern
  • Markus Rinderspacher am 28./29. Mai mit den "Roten Radlern" in Unterfranken unterwegs
  • neu im Druckportal: Visitenkarten

Das Aktionsbündnis KettenreAktion Bayern hat im Oktober 2010 seine erste Großdemonstration - die Münchner "Menschenkette" - gegen Atomkraft veranstaltet. Inzwischen ist die KettenreAktion Bayern ein anerkannter Akteur der bundesweiten Anti-Atom-Bewegung geworden und hat sich die Sympathie vieler Bürgerinnen und Bürger in Bayern erworben. Das ist vor allem auch ein Erfolg der SPD, die an vorderster Linie das Aktionsbündnis unterstützt. Mit Hilfe dieses breiten bayerischen Oppositionsbündnisses ist es uns schließlich auch gelungen, einen solch starken Druck auf die CSU auszuüben, dass sie sich zumindest "grün lackiert" (Erwin Huber).

Nun ruft die BayernSPD als artner in der Kettenreaktion Bayern ruft ein weiteres Mal alle Bayern und Bayerinnen zu Großdemonstrationen in München, Landshut und Fürth aus! Denn die Zeit ist reif: mit der Atomkraft in Deutschland muss endlich Schluss sein!

Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in mehr als 20 Städten bundesweit - in Bayern in München, Landshut und Fürth - statt. Die SPD will gemeinsam mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierungen in Berlin und München senden. Nach dem schrecklichen GAU in Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – so schnell wie möglich! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.

Ablauf in München:
12:30 Uhr: Sammeln an der LMU / Geschwister-Scholl-Platz 1.
13:00 Uhr: Demozug startet an der LMU Geschwister-Scholl-Platz 1.
Demoroute: Wir laufen auf der Ludwigstraße stadteinwärts, dann den Oskar-von-Miller-Ring entlang, biegen in die Briennerstraße und ziehen über den Karolinenplatz zum Königsplatz. Dort spielt ab ca. 13:45 die erste Band, die Kundgebung beginnt um 14:00 Uhr.
14:00 Uhr: Kundgebung auf dem Königsplatz mit Musik und Reden
14:30 Uhr: Symbolische Sitzblockade auf dem Königsplatz ca. 3 Minuten
Auf dem Königsplatz werden Moop Mama, Fertig, Los!, Embryo und L'egojazz spielen. Generalsekretärin Natascha Kohnen vertritt die BayernSPD. Ulli Brenner (BI Gundremmingen), Dieter Janecek (Grüne), Matthias Jena (IG-Metall), Beate Jenkner (Linke), Barbara Kittelberger (Evangelisch-Lutherische Kirche Bayern), Michael Piazolo (FW), Claudia Steinwand (xtausendmal quer), Stephan Treffler (ÖDP), Doris Tropper (BN) werden zudem als Rednerinnen und Redner auftreten. Moderieren wird Martin Geilhufe (JBN).

Ablauf in Landshut:
13:00 Uhr: 3 Auftaktkundgebungen mit Musik und Redebeiträgen:
Ringelstecherwiese(Wittstraße 1), Stadtpark (Luitpoldstraße 26), Grünanlage bei Podewilsbrücke/City Center
anschließend Sternmarsch zur Landshuter Altstadt vor die Martinskirche
14:00 Uhr: Kundgebung mit Musik, Redebeiträgen, Infoständen in der Landshuter Altstadt
14:30: Symbolische Sitzblockade in der Altstadt (ca. 3 Minuten)
Es wird u.a. Hans Jürgen Buchner von Haindling auftreten; für die SPD spricht der Bezirksvorsitzende Michael Adam

Ablauf in Fürth:
Kundgebung: Große Fürther Freiheit 13:30 Uhr: Start mit Musik
14:00 Uhr: Start der Kundgebung
14:30 Uhr: Symbolische Sitzblockade
15:00 Uhr: Musik
ca. 18:00 Uhr: Ende
Kundgebung mit Ansprachen von Bund Naturschutz, Gewerkschaften, Kirchen, Bürgerinitiativen und Anti-Atom-Bündnissen sowie den atomkritischen Parteien. Für die SPD spricht Horst Arnold, MdL.
Hinweis: Anreise: bevorzugt mit der Bahn; Anreise mit Bussen bis 12.00 zum Parkplatz Gebhardstraße in Fürth (10 Min zu Fuß zur Fürther Freiheit).

Weitere Informationen:
www.anti-atom-bayern.de
www.anti-atom-demo.de

Florian Pronold zum Thema ENERGIEWENDE am 24.5. in der "Münchner Runde"

„Mittlerweile hat auch die Staatsregierung begriffen, dass ein möglichst rascher Umstieg auf eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien zwingend geboten ist. Die Energiewende ist für Bayern aber nicht zum Nulltarif zu haben. Aufgrund der unerwartet sprudelnden Steuereinnahmen stehen erheblich mehr Haushaltsmittel zur Verfügung als gedacht. Diese Mittel gilt es nun intelligent zu nutzen,“ erklärt der energie- und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Wörner, zu den für die Energiewende erforderlichen finanziellen Mitteln. Für das Jahr 2011 fordert die SPD-Landtagsfraktion kurzfristig zusätzliche 49 Millionen Euro für den Umstieg auf eine regenerative Energieversorgung.

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Aussortiert mit 10 Jahren, lernen unter Druck, Gemeinden ohne Schule... Der Alltag für viele Schülerinnen und Schüler in Bayern ist bestimmt von langen Fahrwegen, sturem Pauken und Versagensängsten. Hinzu kommt, dass in Bayern das Kind eines Akademikers eine fast sieben Mal höhere Chance hat, ein Gymnasium zu besuchen, als das Kind eines Facharbeiters.

Die große Idee hinter der Gemeinschaftsschule: Mehr Gerechtigkeit in Bayern. Denn Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel, von der Herkunft oder dem Wohnort der Eltern abhängen. Lernen ohne Übertrittsdruck und Lerninhalte, die sich dem Potenzial der Schülerinnen und Schüler anpassen – durch das moderne pädagogische Konzept der individuellen Förderung ist dies möglich. Und nur mit den besten Voraussetzungen kann jede Schülerin und jeder Schüler das Beste aus sich machen.

Davon profitieren alle! Gemeinden bleiben mit dem Modell der Gemeinschaftsschule attraktiv für junge Familien. Unternehmen sichern sich gut ausgebildete Fachkräfte vor Ort. Und die Generationengerechtigkeit findet eine Basis, auf der Jung und Alt aufbauen können.

Unser Konzept der Gemeinschaftsschule kann in Bayern Realität werden!
Keiner darf auf der Strecke bleiben. Weder Schülerinnen und Schüler noch Unternehmen oder Gemeinden. Gemeinschaftsschule ist die bessere Antwort für Bayern.

Zur Informations-Homepage der Fraktion: www.gemeinschaftsschule-bayern.de

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Markus Rinderspacher, ist am Wochenende auf der zweiten Etappe seiner diesjährigen Sommertour mit den Roten Radlern unterwegs. Nach dem Start in Schwaben geht es am Samstag, 28. Mai, und Sonntag, 29. Mai, nach Unterfranken. Dort ist Rinderspacher rund um Aschaffenburg und Würzburg unterwegs. In drei Wochen, am 18./19. Juni, steht der zweite Teil der Unterfrankentour in der Region Bad Kissingen an.

Wie schon bei der ersten Bayern-Tour der „Roten Radler“ mit Markus Rinderspacher an der Spitze im Sommer 2010 kann auch heuer wieder überall gemeinsam mit den örtlichen Abgeordneten jeder Radlbegeisterte mit in die Pedale treten und seinen Regierungsbezirk erkunden. Jeder Interessierte kann sich ohne Anmeldung anschließen – natürlich auch für Einzelabschnitte.

Die „Roten Radler" werden unterwegs auf den Marktplätzen der Städte und Gemeinden und bei diversen Besichtigungsstationen Halt machen und dabei auch mit den Menschen das Gespräch suchen. An den einzelnen Etappenzielen erwartet die Radler ein umfangreiches Programm, bei dem nicht nur die Fitness im Vordergrund steht, sondern auch das Naturerlebnis, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft und nicht zuletzt die Politik. „Wir wollen raus zu den Menschen und mit ihnen in Dialog treten; dies gelingt nirgendwo besser als bei einer Tour mit dem Fahrrad - quer durch unsere bayerische Heimat", so Fraktionschef Rinderspacher.

ROTE RADLER online - mit Wetterkarte

Rote-Radler 2011 Tourplan Unterfranken

Samstag, 28. Mai 2011 10.00 Uhr: Start Marktplatz, Am Markt, Mömbris
12.00 Uhr: Rast im Meerhöfchen-Biergarten, Am Meerhofsee 1, Alzenau
17.00 Uhr: Schlussrast im Biergarten Marienhof, Kleinostheim

Sonntag, 29. Mai 2011
10.45 Uhr: Hauptbahnhof Würzburg – Treffpunkt, Begrüßung
19.00 Uhr: Sozialempfang, ca. 150 Ehrenamtliche und Mandatsträger/innen, u.a. OB Georg Rosenthal, Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake

Ab sofort könnt ihr Euch ganz einfach via unserem Druckportal auch Visitenkarten erstellen bzw. produzieren lassen: Klickt doch einfach mal rein unter www.spd-druck.de

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