Von der schwierigen Situation auf dem Münchner Wohnungsmarkt sind Studierende besonders betroffen. Die Wartelisten der Studentenwohnheime sind lang. Doch es fehlen nicht nur Plätze. Wohnheime und auch Mensen müssen darüber hinaus dringend saniert werden. Das beklagte der Träger der Einrichtungen, das Münchener Studentenwerk, in einem Gespräch mit der hochschulpolitischen Sprecherin der SPD Landtagsfraktion, Isabell Zacharias.
Es fehlt vor allem an Geld. Das Studentenwerk hofft nun auf Mittel aus dem Konjunkturpaket II und aus dem bayerischen Staatshaushalt. „In unseren Mensen haben wir nicht einmal Teller, die Studierenden essen vom Tablett. Das ist leider exemplarisch für die Situation an Münchens Hochschulen. Von der Politik erhoffen wir uns hier Unterstützung," erklärte Dr. Ursula Wurzer-Fastnacht, die Geschäftsführerin des Studentenwerks München.
Isabell Zacharias setzt sich dafür ein, den Sanierungsstau aufzulösen: „Die Situation in den Mensen und Wohnheimen ist mindestens so schwierig wie die in den Hörsälen. Deswegen dürfen die Studentenwerke beim Konjunkturpaket nicht leer ausgehen. Wir müssen Studienbedingungen schaffen, bei denen sich die Studierenden ganz auf ihr Studium konzentrieren können. Dafür sind wir Politiker verantwortlich."