„Wer mit 20 Jahren noch nicht raucht, wird es höchstwahrscheinlich sein ganzes Leben nicht tun. Deshalb müssen wir größere Anstrengungen in der Prävention gerade für Kinder und Jugendliche unternehmen." Dies fordert zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kathrin Sonnenholzner, angesichts der Tatsache, dass die Zahl der jungen, nikotinabhängigen Frauen besorgniserregend gestiegen ist.
Die SPD-Gesundheitsexpertin verweist auch auf Studien aus den USA, denen zufolge Rauchverbote in Gaststätten Jugendliche davor bewahren, dauerhaft starke Raucher zu werden. Sonnenholzner appelliert besonders an Jugendliche, die Gefahren des Passivrauchens ernst zu nehmen. Etwa 16.500 Menschen sterben jährlich allein in Bayern an den Folgen von tabakassoziierten Erkrankungen, über 400 davon durch die Folgen des Passivrauchens.
Die Lockerung des Nichtraucherschutzes durch das CSU/FDP-Kabinett ist nach Ansicht der SPD-Gesundheitssprecherin ein herber Rückschlag für den Schutz der Menschen in Bayern vor den Gefahren des Passivrauchens. Die SPD-Gesundheitsexpertin hatte deshalb das Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz in Bayern" unterstützt und ruft dazu auf, sich beim Volksentscheid am 4. Juli zu beteiligen.