Zu den jüngsten Äußerungen der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bezug auf die Erbschaftsteuer erklärt Florian Pronold, Vorsitzender der Bayerischen SPD-Landesgruppe und Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für das Thema Erbschaftsteuer:
„Eine Ohrfeige nach der anderen bekommen Erwin Huber und die CSU von Ihrer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Während Wahlkampf-Pinocchio Erwin Huber über die Lande zieht und die Abschaffung der Erbschaftsteuer verspricht, erklärt Angela Merkel, dass sie selbst in der nächsten Wahlperiode keine Abschaffung der Erbschaftsteuer in Aussicht stellen könne, es gehe schließlich auch um die soziale Balance in der Gesellschaft. Wieder eine schallende Ohrfeige für Erwin Huber und die CSU.
Auch in Punkto Pendlerpauschale und Steuerkonzept hat die Kanzlerin ihrer Schwesterpartei eine öffentliche Watschen versetzt. Erwin Huber und die CSU sind zum Watschenbaum von Angela Merkel mutiert. Peinlich für die CSU ist außerdem, dass sie von der Kanzlerin auch in Punkto sozialer Ausgleich belehrt wird.
Zu Recht – Huber will den Villenbesitzern am Starnberger See in Bayern 800 Millionen Euro schenken, lehnt aber ein Pendlergeld in Höhe von 400 Millionen Euro aus dem bayerischen Landeshaushalt ab. Nach den vielen Ohrfeigen, die die CSU von ihrer Kanzlerin bekommen hat, freue ich mich schon auf den K.O.-Schlag für Beckstein und Huber durch die Wählerinnen und Wähler am 28. September.“