Anlässlich des am morgigen Mittwoch stattfindenden Bildungsgipfels der Bundesregierung erklärt der Vorsitzende der Bayerischen SPD-Landesgruppe, Florian Pronold, MdB:
„In keinem anderen Land hängt Bildung so stark vom Geldbeutel der Eltern ab wie in Bayern. Die Studiengebühren in Höhe von bis zu 500 Euro pro Semester vertreiben ärmere Studenten aus Bayern oder halten Kinder aus großen Familien vom Studium ab. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Auch weil Bayern damit Zukunftspotential verschenkt.
Diese Verschärfung der Bildungsungerechtigkeit geht auf das Konto der CSU. Dafür hat sie die Quittung bei der Landtagswahl bekommen. Jetzt geloben CSU und FDP Besserung und wollen das umsetzen, was die SPD seit Jahren fordert: mehr Lehrer und mehr Ganztagsschulen. Doch das allein reicht nicht, um Bildungsgerechtigkeit zu schaffen. Auch die Studiengebühren müssen weg, sonst bleibt die Gerechtigkeit auf der Strecke. Das ist der Prüfstein für einen wirklichen Neuanfang in der Bildungspolitik. Aber Schwarz-Gelb wird nichts für kinderreiche Familien und sozial Schwache übrig haben.“