Isabell Zacharias: Ohne günstige Wohnangebote und Mensen wäre vielen Studierenden kein Studium möglich
Die finanziellen Einschnitte der CSU/FDP-Staatsregierung bei den Studentenwerken in Höhe von zwei Millionen Euro treffen nach Ansicht der hochschulpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Isabell Zacharias, besonders Studierende mit kleinem Geldbeutel. Die SPD-Fraktion fordert seit Jahren eine Aufstockung der Studentenwerkförderung: Für dieses Jahr eine Erhöhung der Zuschüsse für die Bayerischen Studentenwerke um 17 Millionen Euro, von 8,5 Millionen auf 25,5 Millionen, so der SPD-Haushaltsantrag.
"Die soziale Infrastruktur an den Hochschulen ist eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium: Wenn zusätzliche Studienplätze (38.000 für den doppelten Abiturientenjahrgang 2011) geschaffen werden, kann das nicht funktionieren, wenn man nicht zugleich in die soziale und wirtschaftliche Betreuung und qualifizierte Beratung investiert. Ohne günstige Wohnangebote, Mensen und Beratungsangebote wäre vielen Studierenden kein Studium möglich. Die hohen Kosten für ein Studium und die Studiengebühren führen dazu, dass immer weniger Familien ein Studium finanzieren können. Die Angebote der Studentenwerke ermöglichen jungen Menschen mit niedriger sozialer Herkunft erst ein Hochschulstudium," so IsabellZacharias.