Steuersünder-CD: FDP betreibt wieder Klientelpolitik

Portraitfoto von Franz Schindler

Dienstag, 9. Februar 2010

Der Vorsitzende des Rechtsausschusses Franz Schindler: Argumente gegen den Kauf der CD sind scheinheilig

Die Diskussion über die Rechtmäßigkeit des eventuellen Ankaufs von Daten über mögliche Steuerhinterzieher wird nach Ansicht des Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Landtags, Franz Schindler (SPD), mit abstrusen Argumenten geführt und ist scheinheilig. Es habe überhaupt nichts mit Hehlerei zu tun, wenn der Staat für Informationen über Steuerhinterziehung Geld bezahle. Vielmehr gehe es darum, potentielle Straftäter und ihre Gehilfen oder Anstifter in international tätigen Banken zu überführen. Wer dies als elementaren Verstoß gegen rechtsstaatliche Prinzipien bezeichne und wie die FPD mit dem Folterverbot gleichsetze, habe die Maßstäbe verloren.

Schließlich sei es im Rechtsstaat Bundesrepublik längst Alltag, dass bezahlte V-Leute zur Aufdeckung von Straftaten eingesetzt werden und werden jeden Tag vor deutschen Gerichten sogenannten deals mit Straftätern geschlossen. Der Sündenfall habe also längst stattgefunden. Ihn jetzt im Zusammenhang mit dem eventuellen Kauf von Daten über Steuerhinterzieher zu beklagen, habe den Beigeschmack, dass die FDP wieder einmal ein Klientel bedienen möchte. Das habe nichts mit Liberalität zu tun, sondern einen eigenartigen Geschmack. Es müsse zwar jeder Fall für sich betrachtet und entschieden und verhindert werden, dass der Staat durch jederzeitigen Ankauf von Daten ein neues kriminelles Geschäftsfeld eröffne, im Ergebnis bestehen aber gegen die Bezahlung für Informationen keine rechtsstaatlichen Bedenken.

Benutzerdefinierte Suche

Alle Newsmeldungen: zum Archiv

Mit unserem neuen BayernSPD-Newsmodul kann jeder unsere aktuellen News auf seiner eigenen Website haben! Und das beste: Das Newsmodul kann ganz einfach in jede bestehende Website eingebaut werden!

Gleich loslegen: So funktioniert das Newsmodul

Für einen schnellen Überblick über die aktuellsten Inhalte auf unserer Website bieten wir Ihnen unseren kostenlosen Newsfeed an.

Abonnieren Sie den RSS-Newsfeed der BayernSPD:

http://bayernspd.de/news/rss

Was ist RSS?

RSS ist ein Service, der es ermöglicht, aktuelle Inhalte einer Website direkt zu sichten. Dabei muss die Website nicht besucht werden. RSS-Feeds sind in vielen E-Mail-Programmen abonnierbar oder durch spezielle Feed-Reader-Programme zu lesen. Dort werden die neuesten Inhalte einer Website durch eine Übersicht und eine Textanriss sowie einem weiterführenden Link dargestellt.

Erfahren Sie mehr:

http://www.rss-verzeichnis.de

Bleiben Sie auf dem neuestem Stand.

Der Newsletter der BayernSPD informiert Sie über aktuelle Themen und Termine.

Mehr Infos und Anmeldung:

http://newsletter.bayernspd.de

Benutzerdefinierte Suche

Soziale Netzwerke

flickr-Bilder der BayernSPD

BayernSPD bei flickr

Gezwitscher der BayernSPD

BayernSPD bei twitter

BayernSPD bei facebook

Auch bei facebook gilt es, Farbe zu bekennen für die BayernSPD. Anmelden, mitmachen!

BayernSPD bei facebook

YouTube-Kanal der BayernSPD

Besuche den offiziellen YouTube-Kanal der BayernSPD!

  • 06.03.2010: Unterschreiben Sie JETZT gegen die Kopfpauschale: (mehr)
  • 26.02.2010: Neues Flugblatt: Nein zur Kopfpauschale! (mehr)
  • 22.02.2010: Ganz aktuell: Der Newsletter der bayerischen SPD-Europaabgeordneten Ausgabe Februar 2010 (mehr)

Die BayernSPD bietet für ihre Gliederungen zur Bewerbung von Veranstaltungen mit der Parteispitze Rednerplakate an. Hinweis: Ab sofort bieten wir hier auch Materialien zur Unterstützung der Massenpetition der SPD-Landtagsfraktion gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken an.

Frühere Diskussionen im Archiv

Florian Pronold, Landesvorsitzender der BayernSPD

Natascha Kohnen, Generalsekretärin der BayernSPD

Politische Bildung