Staatsregierung muss Quelle helfen

Portrait Thomas Beyer

Donnerstag, 18. Juni 2009

Die SPD-Landtagsfraktion zwingt die CSU in Sachen Arcandor und Quelle heute mit einem eigenen Dringlichkeitsantrag zum Schwur: „Die CSU bleibt mit ihrem Antrag im Unklaren, jetzt ist aber umgehende und konkrete Hilfe für das Traditionsunternehmen Quelle zur Rettung von über 10.000 Arbeitsplätzen in der Region Nürnberg und Fürth dringend erforderlich", erklärt SPD-Fraktionsvize Dr. Thomas Beyer. Der Antrag ist unter anderem auch von der Nürnberger Abgeordneten Angelika Weikert unterzeichnet.

Die Bayerische Staatsregierung wird darin aufgefordert, ernsthafte Bemühungen um eine Fortführungslösung für den Arcandor-Konzern und das Versandhaus Quelle aufzunehmen.

Um das Überleben insbesondere von Quelle sicher zu stellen, sind sofort zwei Entscheidungen unabdingbar:

  1. Die Staatsregierung muss sofort ihre Zusage einlösen, die Finanzierung des Drucks des Quelle-Hauptkataloges sicher zu stellen.
  2. Die Staatsregierung muss kurzfristig erforderliche Maßnahmen einleiten, damit Quelle seinen Geschäftsgang aufrecht erhalten kann, insbesondere geht es dabei um die Sicherstellung des konzerninternen Factoringprogramms.

Alleine in der Region Nürnberg und Fürth sind von der Insolvenz der Arcandor AG, der Dachgesellschaft Primondo GmbH, der Versandsparte Primondo, des Versandhauses Quelle und der Karstadt Warenhaus GmbH rund 10.000 Arbeitnehmer und ihre Familien betroffen. In ihrem Interesse müsse es gelingen, möglichst viele Arbeitsplätze an den bayerischen Karstadt-Standorten und bei Primondo/Quelle in Nürnberg/Fürth aus der Insolvenz heraus zu sichern, so der Abgeordnete aus dem Nürnberger Land.

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