Die stellvertretende Vorsitzende der Landesbank-Kontroll-Kommission, Inge Aures, hält die Äußerungen von Städtetagspräsident Hans Schaidinger für typisch für die CSU. „Leider gibt es sowohl bei Schaidinger als auch in der CSU wenig Einsicht, dass mit dem Kauf der Hypo Group Alpe Adria durch die Landesbank gravierende Fehler passiert sind und 3,75 Milliarden Euro verloren sind. Das werden die Bürgerinnen und Bürger Bayerns nicht verstehen", erklärt Aures.Das BayernLB-Verwaltungsratsmitglied hatte heute in einem Zeitungsinterview den Kauf der österreichischen Pleitenbank Hypo Group Alpe Adria als bedauerlichen Fehler abgetan.
„Wer Fehler macht, sollte dafür gerade stehen, aber offenbar ist sich Schaidinger noch immer nicht der vollen Tragweite seiner Entscheidung als Verwaltungsratsmitglied bewusst", bedauert Aures. „Für Schaidinger gibt es nur eine Lösung: den Rücktritt. Das gilt im Übrigen auch für die anderen an der Entscheidung beteiligten Verwaltungsratsmitglieder, den CSU-Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid und Landrat Hansjörg Christmann", fügt sie hinzu