Fraktionsvizin Werner-Muggendorfer: CSU-Vorschlag bleibt unkonkret
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer ist verwundert über das heute vorgestellte sogenannte Familienkonzept der CSU: „Das ist eine typische CSU-Initiative: Sie soll viel hermachen und nichts kosten. Ein Familien- und Kinder-TÜV bringt uns nicht weiter. Wir wissen, woran gearbeitet werden muss. Nur in Bayern passiert zu wenig. Aber vielleicht weiß die CSU auch gar nicht, wo die Fehler liegen und braucht daher erst einen TÜV."
Auch der Aussage, mittelfristig ein kostenfreies Kindergartenjahr einführen zu wollen, schenkt Werner-Muggendorfer keinen Glauben. „Seit Jahren müssen wir uns im Landtag anhören, dass dies nicht zu finanzieren ist, und auch jetzt legt sich die CSU da weder zeitlich noch finanziell fest", so die niederbayerische Abgeordnete. Werner-Muggendorfer fordert konkrete Maßnahmen statt leerer Sprüche. „Wir brauchen in Bayern kostenlose Kinderbetreuung und mehr Ganztagsangebote für die Kleinsten. Wer dies will, muss auch sagen, wie viel Geld er dafür ausgeben will. Für uns ist klar: Mit der SPD bekommen die Eltern tatsächlich ein kostenfreies letztes Kindergartenjahr. Das steht bei uns ganz oben auf der Prioritätenliste."