SPD für bessere Zusammenarbeit von Schule und Hochschule

Portraitfoto von Christoph Rabenstein

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Die SPD-Landtagsfraktion fordert grundlegende Änderungen bei der Lehrerbildung in Bayern. Nach einer Anhörung, die heute auf Initiative der SPD im Landtag stattfand, wird der Hochschulpolitiker Christoph Rabenstein Anfang November einen entsprechenden Gesetzentwurf einreichen. Die Ergebnisse der Anhörung sowie Vorschläge aus Berufsverbänden und der Öffentlichkeit fließen in den Gesetzentwurf ein. Die Anhörung habe ergeben, so der Bayreuther Abgeordnete, dass die Situation der Schüler in der Lehrerausbildung zu wenig berücksichtigt werde und die Fachinhalte im Mittelpunkt stünden. Dies müsse sich ändern, so Rabenstein: „Wir unterrichten nicht Fächer, sondern Kinder!"

Die SPD fordert, Schule und Universität stärker zu verschränken und die drei Phasen der Lehrerbildung an der Universität, im Vorbereitungsdienst und in der Fortbildung besser zu koordinieren. Weiter strebt die SPD die Gleichwertigkeit der Lehrämter an. Und schließlich müssten die Inhalte in Fachwissenschaft, Didaktik, Pädagogik und Psychologie den Erfordernissen des Schulalltags besser angepasst werden. Zum Beispiel sei es grundlegend wichtig, Strategien gegen die zunehmende Gewalt zu entwickeln, so Rabenstein.

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