Die frauenpolitsche Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr wirft der CSU Etikettenschwindel bei der Reihung der Liste für die Bundestagswahl vor. „Die CSU leidet unter Frauenmangel und will dieses Defizit durch den Versuch einer optischen Täuschung zu beheben, indem sie die wenigen Frauen, die es in der CSU noch aushalten, auf die vorderen Plätze setzt. Trotz der guten Listenplätze für die Frauen wird die CSU den niedrigsten Frauenanteil aller Parteien haben", erklärt die Abgeordnete.
In einer fortschrittlichen Partei, die die Gleichstellung von Frauen ernst nimmt, sei so etwas undenkbar. Die SPD gehe seit Jahren mit gutem Beispiel voran, denn vollständig quotierte Listen seien längt Normalität, so Strohmayr. Die CSU stellte am Samstag in Erlangen erstmals eine Liste mit Frauen- und Frankenquote auf. undenkbar.