Das Präsidiumsmitglied der BayernSPD und jugendpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Dr. Linus Förster begrüßt die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre in Bremen und fordert dies auch für Bayern. „Mit der Entscheidung, das Wahlalter auf 16 Jahre herabzusetzen, geht Bremen einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Für die Demokratie ist es wichtig, dass alle Generationen an der politischen Willensbildung beteiligt sind", so Förster, der schon seit längerem gemeinsam mit dem Bayrischen Jugendring dafür kämpft, dass Jugendliche sowohl auf kommunaler Ebene, im Land und im Bund wählen dürfen.
„Wer aktiv etwas gegen Politikverdrossenheit unternehmen möchte, sollten in frühen Jahren damit beginnen. Jugendlichen muss die Möglichkeit gegeben werden, sich verstärkt in die Gesellschaft einzubringen und sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen. Je früher man damit beginnt, umso mehr kann man sie dafür begeistern" urteilt Linus Förster, der in der vergangen Legislaturperiode gemeinsam mit der Präsidentin des Bayerischen Jugendrings (BJR) Martina Kobriger im Landtag für das Thema gekämpft hat. Da es bis 2008 keine Mehrheit für diese Idee im Landtag gegeben hat, beschloss der Landesparteitag der SPD, diese elementare Forderung in das Wahlprogramm zur Landtagswahl aufzunehmen.
„Mit dem Rückenwind der Bremer Entscheidung ist nun wohl der Zeitpunkt gekommen, dass wir diese Frage wieder in den parlamentarischen Prozess einspeisen", sagt Linus Förster und kündig eine entsprechende Initiative im Landtag an und denkt dabei auch an die FDP: „Da werden wir jetzt mal sehen, wie die FDP sich verhält! - Solange sie in Bayern nicht an der Regierung war, hat sie Zustimmung signalisiert. Schauen wir mal was der Koalitionszwang aus ihrer Überzeugung macht?"