Gesundheitssprecherin Sonnenholzner und frauenpolitische Sprecherin Adelheid Rupp für Verbot von Schönheitsoperationen ohne Indikation für Minderjährige
Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Kathrin Sonnenholzner und die frauenpolitische Sprecherin Adelheid Rupp fordern ein Verbot von Schönheitsoperationen ohne medizinische Indikation bei Minderjährigen. Hintergrund ist die beunruhigende Zunahme von schönheitschirurgischen Eingriffen insgesamt und besonders bei Minderjährigen.
Die Abgeordneten plädieren darüber hinaus für einen insgesamt restriktiven und kritischen Umgang mit kosmetischer Chirurgie. „Ich finde es pervers, wenn Mädchen von ihren Eltern eine Brustvergrößerung zum Schulabschluss geschenkt bekommen", erklärt die Gesundheitspolitikerin Sonnenholzner. Frauensprecherin Rupp: „Ich appelliere an die Medien, dem Schönheits- und Jugendwahn ein emanzipiertes Frauenbild entgegen zu setzen." Beide haben drei zentrale Forderungen: Eingriffe der kosmetischen Chirurgie sollen nur von Ärzten durchgeführt werden und diese müssen eine Spezialausbildung haben. Das Land soll eine Aufklärungskampagne zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Mädchen und Frauen durchführen, damit sie sich selbst besser so annehmen können wie sie sind. Die Abgeordneten sind sich jedoch einig: „Selbstbewusste Frauen brauchen keine Schönheitsoperationen."