Zum Beschluss des CSU-Präsidiums über ein eigenes 100-Tage-Programm erklärt der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold:
„Die Veröffentlichung eines eigenen 100-Tage-Programms zur Bundestagswahl ist eine reine Panikreaktion. Seehofer versucht davon abzulenken, dass die CSU unter seiner Führung nur noch die Bedeutung eines besonders vorlauten CDU-Landesverbands hat. Sein eigenes Wahlprogramm wird nicht mal mehr von der CDU ernst genommen.
Nach dem offiziellen Unions-Wahlprogramm und dem Guttenberg-Geheimprogramm präsentiert die CSU nun schon das dritte Mal neue haltlose Wahlversprechen. Für die Wähler wird immer unklarer, was nun eigentlich gelten soll.
Ein 100-Tage-Programm ist für den Polit-Wendehals Seehofer völlig unrealistisch: Die Haltbarkeitsdauer seiner politischen Positionen wird normalerweise in Stunden berechnet. Oder erinnert sich jemand an eine Position, an der Seehofer 100 Tage lang festgehalten hätte?“