Schieder: Managergehälter begrenzen

Foto Marianne Schieder

Freitag, 17. April 2009

In der nächsten Sitzungswoche wird die vom Koalitionsausschuss eingesetzte Arbeitsgruppe zur Managervergütung über schärfere Regeln zur Begrenzung von Managergehältern beraten. Die Oberpfälzer SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder wird in dieser Arbeitsgruppe für Verbesserungen beim Verbraucherschutz kämpfen:

„Wir haben entscheidende Forderungen in den Gesetzentwurf eingebracht“, sagt Marianne Schieder. Dazu zählen Verschärfungen von Vorgaben bei den Managergehältern gemäß Aktienrecht, außerdem variable, nicht mehr an kurzfristigen Börsenkursentwicklungen ausgerichtete Vergütungsanreize sowie die Möglichkeit zur nachträglichen Herabsetzung von Vorstandsvergütungen. Parallel zum Gesetzesverfahren will die SPD gegen den Willen der Union weitere Regelungen durchsetzen: Dazu gehört die Begrenzung der steuerlichen Absetzbarkeit überhöhter Managementvergütungen und die Bindung der Unternehmensleitung an das Wohl von Aktionären, Arbeitnehmern und Allgemeinheit.

„Wir müssen harte Überzeugungsarbeit leisten“, sagt Marianne Schieder. „Klar ist: Managervergütungen sind keine Privatangelegenheit von Unternehmen, sondern Verträge zu Lasten Dritter“. Dies zu ändern sei eine Notwendigkeit, um die Grundlagen der Wirtschaftsordnung zu sichern. „Das muss auch die Union einsehen“, fordert Schieder.

Die Bundestagsabgeordnete macht deutlich, dass sie sich in der Arbeitsgruppe auch für Verbesserungen beim Verbraucherschutz - z.B. für eine für den Laien verständliche Beschreibung von Finanzmarktprodukten - stark machen wolle. „Ich bin zuversichtlich, dass am Ende des parlamentarischen Verfahrens ein noch umfassenderes Regelungspaket als das jetzt vorliegende beschlossen wird. Dafür werde ich kämpfen“, bekräftigt die SPD-Politikerin.

Benutzerdefinierte Suche

Alle Newsmeldungen: zum Archiv

Bleiben Sie auf dem neuestem Stand.

Der Newsletter der BayernSPD informiert Sie über aktuelle Themen und Termine.

Mehr Infos und Anmeldung:

http://newsletter.bayernspd.de

Mit unserem neuen BayernSPD-Newsmodul kann jeder unsere aktuellen News auf seiner eigenen Website haben! Und das beste: Das Newsmodul kann ganz einfach in jede bestehende Website eingebaut werden!

Gleich loslegen: So funktioniert das Newsmodul

Für einen schnellen Überblick über die aktuellsten Inhalte auf unserer Website bieten wir Ihnen unseren kostenlosen Newsfeed an.

Abonnieren Sie den RSS-Newsfeed der BayernSPD:

http://bayernspd.de/news/rss

Was ist RSS?

RSS ist ein Service, der es ermöglicht, aktuelle Inhalte einer Website direkt zu sichten. Dabei muss die Website nicht besucht werden. RSS-Feeds sind in vielen E-Mail-Programmen abonnierbar oder durch spezielle Feed-Reader-Programme zu lesen. Dort werden die neuesten Inhalte einer Website durch eine Übersicht und eine Textanriss sowie einem weiterführenden Link dargestellt.

Erfahren Sie mehr:

http://www.rss-verzeichnis.de

  • 12.02.2012 | 14:00 | Augsburg
    „Starke Frauen“ - Erfolgreich in die Kommunalpolitik mehr…
  • 14.02.2012 | 19:00 | Oberaudorf
    Inntalkonferenz mehr…
  • 15.02.2012 | 19:30 | Erlangen
    Islamischer Religionsunterricht – Wenn ja, wie? mehr…
  • 16.02.2012 | 18:00 | Buckenhof
    Die Gemeinschaftsschule sorgt für mehr Gerechtigkeit in der bayerischen Schullandschaft mehr…
  • 16.02.2012 | 19:00 | Gilching
    Bayern vor neuen Herausforderungen mehr…
  • 16.02.2012 | 19:30 | Hausham
    Verleihung des Umweltpreises mehr…

Zu den Terminen

  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

    Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): Heute finden weltweit Proteste gegen das ACTA-Abkommen statt. Der Gesprächskreis Netzpolitik und digitale Gesellschaft des SPD-Parteivorstandes…
    vor 15 Stunden

  • BayernSPD

    BayernSPD: Und immer vor der Bundestagswahl grüßt das Murmeltier: "CSU will Lagerwahlkampf über Steuersenkungen" - Das ist die Organisation des nächsten…
    vor einem Tag

  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

    Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): Die SPD-Parteivize Manuela Schwesig wirft der Union vor, beim Mindestlohn nichts als heiße Luft zu liefern. Der neueste Beweis: Die CDU hat heute…
    vor einem Tag