Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Markus Rinderspacher, begrüßt den Vorschlag von SPD-Chef Sigmar Gabriel, über den nächsten Kanzlerkandidaten der Partei in einer Art Vorwahl zu entscheiden. „Natürlich muss man intensiv diskutieren, wie das Verfahren konkret aussehen sollte; auf jeden Fall wäre aber so etwas wie ein Mitgliederentscheid eine gute Sache", stellt Rinderspacher fest. „Alles, was mehr innerparteiliche Demokratie und mehr Mitsprache der Mitglieder bringt, wäre überaus wünschenswert."
Rinderspacher würdigt, „dass es Gabriel mit einer Öffnung der Partei und mit einer stärkeren Mitsprache der Mitglieder ernst meint". Der Spitzenkandidat der SPD für die nächste Bundestagswahl müsse die größtmögliche Unterstützung haben. Diese zentrale Entscheidung für eine Wahl könne nicht in kleinen Zirkeln und hinter verschlossenen Türen fallen. „Hier muss die gesamte Parteibasis mit eingebunden werden", betont der SPD-Landtagsfraktionschef.