Anlässlich des Wahlergebnisses vom Sonntag sagt der bayerische SPD-Landesgruppenchef und SPD-Landesvorsitzende, Florian Pronold, MdB:
„CSU und FDP sind in Bayern im Dauerstreit. Kein Tag vergeht, ohne dass sich Seehofer und Zeil zanken: Über Staatshilfen für den Autozulieferer Schaeffler, über die Bayerische Oberlandbahn, über die Zukunft in Riedlhütte. Während sich Seehofer zum Arbeiterführer und Arbeitsplatzretter aufschwingt, lässt Zeil die Beschäftigten der Glashütte abblitzen. Dabei haben sie einen gemeinsamen Nenner: CSU und FDP drücken sich davor, den Beschäftigten, die in einer schweren Notlage sind, wirklich zu helfen.
Auch im Bund drücken sich CDU und FDP davor, die drängendsten Probleme anzugehen. Sie blockieren den Atomausstieg, den Mindestlohn, die flächendeckende, kostenfreie Kinderbetreuung und vieles mehr. Schwarz-Gelb ist kein Modell - weder für Bayern noch für Deutschland.
Der CDU wurde ihre Tatenlosigkeit am gestrigen Wahlsonntag bereits quittiert. Jetzt kommt noch mehr Einfallslosigkeit dazu: Vor lauter Panik graben CDU und CSU die roten Socken aus, um von ihrer Schwäche abzulenken. Doch die sind mittlerweile so alt, dass sie nur noch muffeln.“