SPD-Fraktions- und Parteivize Dr. Thomas Beyer wirft dem Grünen-Landesvorsitzenden Sepp Daxenberger Unglaubwürdigkeit in seiner Absage an ein eventuelles schwarz-grünes Bündnis nach der Landtagswahl in Bayern vor. „Wenn Daxenberger heute in einem Zeitungs-Interview (Donaukurier) erklärt, er sei keiner, der zu dieser Frage ‚niemals nie' sage, so zeigt dies, dass sich die Grünen rein taktisch verhalten und nichts von ihrer angeblichen Absage, nicht mit der CSU zusammenzugehen, zu halten ist", stellt Beyer fest.
„Im Gegensatz dazu geht es der SPD ganz klar darum, die absolute Mehrheit der CSU zu brechen und sie nach 50 Jahren Alleinregierung abzulösen – und das muss das Ziel aller Oppositionskräfte im Freistaat sein", betont der stellvertretende SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende. „Die Chance dafür ist heuer gegeben – und ein solcher Machtwechsel in Bayern hat schlicht etwas mit Demokratie zu tun", stellt Beyer fest.
„Die SPD setzt darauf, dass die Mehrheit der Menschen in Bayern diesen demokratischen Wechsel wünscht und die CSU-Mehrheit endlich gebrochen wird." Beyer: „Die Zeiten ändern sich: Es geht etwas in Bayern - und unserem Land und der demokratischen Kultur kann das nur gut tun."