„Die drei Säulen Energieeinsparung, effiziente Energienutzung und erneuerbare Energien müssten, gerade vor dem Hintergrund der proaktiven Energiepolitik des Bundes auch in Bayern umgesetzt werden", so die energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Susann Biedefeld bei der Vorstellung eines Gutachens zur künftigen Energieversorgung in Bayern.
Neue Formen der Energiebeschaffung in Bayern könnten nur durch einen grundlegenden Politikwechsel durchgesetzt werden betonte Biedefeld. Die bayerische Staatsregierung habe sich bis auf wenige Pilotprojekte und Modelle aus der Verantwortung gezogen,: "Mit dem Gutachten zeigen wir Bayerns Weg zum nachhaltigen Klimaschutz und für eine zukünftige Energieversorgung auf", so Biedefeld, "Hier haben wir einen klaren Weg zur politischen Umsetzung der Energiegewinnung und Nutzung aufgezeigt."
Allein im Bereich der erneuerbaren Energien könnten durch eine vernünftige Energiepolitik 150.000 neue Arbeitsplätze im Freistaat entstehen", so Biedefeld, "Das ist eine Chance für Bayern und ein Jobmotor." Der Atompolitik der CSU erteilte Biedefeld eine klare Absage. "Auch die CSU hat den Atomausstieg damals unterschrieben, dazu gibt es keine Alternative."
In dem Programm der SPD-Fraktion für die ersten 100 Tage nach der Landtagswahl seien als erste Maßnahmen neben einem Ökokreditprogramm zur Wärmedämmung mit zinsverbilligten Darlehen für private Gebäude auch ein Sonderprogramm zur Unterstützung der Kommunen bei Wärmesanierung und Einsatz erneuerbarer Energien vorgesehen, stellte Biedefeld auf der Pressekonferenz fest.