Natascha Kohnen: SPD die einzige Alternative für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Portraitfoto von Natascha Kohnen

Dienstag, 29. September 2009

Die Bundes-SPD muss nach Meinung von Generalsekretärin Natascha Kohnen "über einen Generationenwechsel nachdenken". Im Bayerischen Rundfunk verwies Kohnen am Dienstag auf Bayern als Vorbild. "Wir haben im Landesverband eine neue Generation mit Florian Pronold an der Spitz", betonte die Landtagsabgeordnete. Dies sei "eine sehr strategische Vorgehensweise". Zunächst müsse die SPD sich aber erst einmal die Schwerpunkte und die Strategie heraussuchen, "und sich profilieren und danach müsste eigentlich die Personalentscheidung fallen", sagte Kohnen.

Zur Zusammenarbeit mit der Linkspartei in der Zukunft sagte Kohnen dem Sender: "Das wird im Prinzip von der Linkspartei abhängen, wie sie sich weiter entwickelt." Ein Zusammengehen hält die Generalsekretärin für rein spekulativ. "Für mich ist die SPD die Partei, die solidarisches Miteinander, die soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft vertritt - wir müssen vielmehr wieder unser Profil schärfen und deutlich machen, dass wir die einzige Alternative sind für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft eintreten."

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