Angesichts der neuen OECD-Studie, wonach die soziale Ungleichheit in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrieländern rasant wächst und die Zunahme der Armut vor allem zu Lasten der Kinder geht, fordert die SPD-Landtagsfraktion die Staatsregierung auf, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben und den Sozialbericht sofort vorzulegen.
„Es ist erschreckend, dass 11 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsschwelle leben und vor allem viele Kinder betroffen sind. Arme Kinder in Bayern sind eine Schande für ein so reiches Land. Wir fordern deshalb ein Sofortprogramm, das Eltern von Kindergartenbeiträgen im letzten Jahr freistellt, von Schulkosten entlastet und Studiengebühren abschafft. Bildung ist ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Armut, sie darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen," erklärt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Beyer.
Die SPD fordert zudem erneut für jedes Kind eine warme Mahlzeit am Tag.