Der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Maget fordert die Bundesregierung auf, bei der Neugestaltung der Kfz-Steuer darauf zu achten, dass PS-starke Fahrzeuge nicht überdurchschnittlich von einer CO2-basierten Regelung profitieren. „Die Reform der Kfz-Steuer sollte immer eine ökologische Komponente beinhalten. Diese Absicht wird allerdings durch die vorliegenden Pläne ins pure Gegenteil verkehrt", erklärt Maget. „Es muss auf jeden Fall so sein, dass ein geringerer CO2-Ausstoß zu einer höheren Steuerentlastung führt", fügt der SPD-Fraktionschef hinzu.
Hintergrund ist die Tatsache, dass Autofahrer nur bis zu einer Grenze für den Hubraum Steuern zahlen müssen. Ob ein Motor drei oder sechs Liter verbraucht, zählt dabei nicht. Allerdings verbraucht ein Auto umso mehr Kraftstoff je größer der Hubraum ist.