Horst Seehofer erklärte im heutigen Donaukurier: "Die Gräben zwischen Arm und Reich (…) abzumildern, bleibt eine zentrale Aufgabe für mich". Im Hinblick auf seine widersprüchliche Haltung bei der Erbschaftsteuer erklärt Florian Pronold, Vorsitzender der Bayerischen SPD-Landesgruppe:
„Horst Seehofer hat ein merkwürdiges Verständnis von Armut und Reichtum: Arm sind für ihn alle, die kein Haus im Wert von 2 Millionen Euro besitzen.
Da die bayerische Staatsregierung sich vor der Landtagswahl geweigert hatte, den Armutsbericht für Bayern vorzulegen, scheint Seehofer bei der Erbschaftsteuer-Debatte einem schweren Irrtum aufzusitzen. Aber vielleicht gibt ihm ja die Staatsregierung schon mal vorab den Armutsbericht zu lesen, den sie der Öffentlichkeit so lange verweigert hat.“