Maget: Scheitern der Reform der Arbeitsvermittlung ist eine Katastrophe

Portraitfoto von Franz Maget

Donnerstag, 19. März 2009

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Maget übt scharfe Kritik an der Weigerung der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, eine verfassungsgemäße Absicherung der Arbeitsgemeinschaften für Arbeitsvermittlung auf den Weg zu bringen. „Das ist für Arbeitslose und Arbeitssuchende eine Katastrophe. Die Vermittlung wird erschwert und zusätzlich bürokratisiert, wenn den Arbeitslosen zukünftig nicht mehr aus einer Hand geholfen wird und sie es wieder mit zwei Behörden zu tun haben. Bescheide müssen doppelt ausgestellt werden und Kompetenzstreitigkeiten werden auf dem Rücken der Arbeitslosen ausgetragen", bedauert Maget. Die Verantwortung für diese Situation sieht der SPD-Fraktionschef und Mitglied im SPD-Präsidium nicht pauschal bei „der Politik" oder „der Großen Koalition", sondern konkret bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Für besonders bedauerlich hält Maget die Situation in der Landeshauptstadt München, wo durch die Entscheidung der CSU-Bundestagsabgeordneten eine erfolgreiche Arbeit der Münchner Arbeitsgemeinschaft und eine hervorragende Kooperation mit dem Sozialreferat zerstört werde. „Hier haben die CSU-Bundestagsabgeordneten blanken Unsinn beschlossen und sie fügen damit den Arbeitssuchenden und unserer Stadt insgesamt großen Schaden zu", erklärt Maget.

Ein von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) in Zusammenarbeit mit den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Kurt Beck (SPD) und Jürgen Rüttgers (CDU), ausgearbeiteter Kompromiss sah vor, die 370 Jobcenter, in denen die kooperative Arbeitsvermittlung derzeit organisiert ist, ab 2011 in eigenständige Zentren für Arbeit und Grundsicherung (ZAG) umzuwandeln. Diesem stimmte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nicht zu.

Benutzerdefinierte Suche

Alle Newsmeldungen: zum Archiv

Bleiben Sie auf dem neuestem Stand.

Der Newsletter der BayernSPD informiert Sie über aktuelle Themen und Termine.

Mehr Infos und Anmeldung:

http://newsletter.bayernspd.de

Mit unserem neuen BayernSPD-Newsmodul kann jeder unsere aktuellen News auf seiner eigenen Website haben! Und das beste: Das Newsmodul kann ganz einfach in jede bestehende Website eingebaut werden!

Gleich loslegen: So funktioniert das Newsmodul

Für einen schnellen Überblick über die aktuellsten Inhalte auf unserer Website bieten wir Ihnen unseren kostenlosen Newsfeed an.

Abonnieren Sie den RSS-Newsfeed der BayernSPD:

http://bayernspd.de/news/rss

Was ist RSS?

RSS ist ein Service, der es ermöglicht, aktuelle Inhalte einer Website direkt zu sichten. Dabei muss die Website nicht besucht werden. RSS-Feeds sind in vielen E-Mail-Programmen abonnierbar oder durch spezielle Feed-Reader-Programme zu lesen. Dort werden die neuesten Inhalte einer Website durch eine Übersicht und eine Textanriss sowie einem weiterführenden Link dargestellt.

Erfahren Sie mehr:

http://www.rss-verzeichnis.de

  • 12.02.2012 | 14:00 | Augsburg
    „Starke Frauen“ - Erfolgreich in die Kommunalpolitik mehr…
  • 14.02.2012 | 19:00 | Oberaudorf
    Inntalkonferenz mehr…
  • 15.02.2012 | 19:30 | Erlangen
    Islamischer Religionsunterricht – Wenn ja, wie? mehr…
  • 16.02.2012 | 18:00 | Buckenhof
    Die Gemeinschaftsschule sorgt für mehr Gerechtigkeit in der bayerischen Schullandschaft mehr…
  • 16.02.2012 | 19:00 | Gilching
    Bayern vor neuen Herausforderungen mehr…
  • 16.02.2012 | 19:30 | Hausham
    Verleihung des Umweltpreises mehr…

Zu den Terminen