"Der Girls Day 2009 setzt ein wichtiges Zeichen: Auch und gerade in Zeiten der Finanz-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise darf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern nicht aus dem Blickfeld geraten! Vielmehr müssen wir weiterhin Mädchen und jungen Frauen den Zugang zu allen Bereichen der Gesellschaft eröffnen", betont Adelheid Rupp.
Das „Bayerische Mädchenparlament“ – die Aktion der BayernSPD-Landtagsfraktion zum Girls Day – fand aus organisationstechnischen Gründen bereits am vergangenen Montag (20. April 2009) statt. Über 200 Mädchen aus ganz Bayern besuchten den Landtag und konnten im Plenarsaal und in Sitzungsräumen selbst anhand aktueller Fragen aus verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel der Bildungs- und Sozialpolitik den Ablauf eines Gesetzgebungsverfahren im Zeitraffer gestalten.
Adelheid Rupp: "Die Mädchen und jungen Frauen haben engagiert und zielstrebig ihre Vorstellungen diskutiert und formuliert. Das freut mich sehr. Und wenn einige von ihnen durch diesen Tag den Anstoß erhalten haben, Politik nicht länger nur den Männern zu überlassen, sondern auch selbst mitzumischen – dann wäre ich glücklich. Denn gleiche Chancen für Mädchen und Jungs sind leider immer noch nicht Wirklichkeit."
Rupp verweist auf die immer noch massive Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen, durch die Frauen für die gleiche Arbeit im Schnitt 23 % weniger Lohn bekommen als ihre Kollegen, und die finanzielle Benachteiligung von Frauen durch die schlechte Bezahlung der sogenannten Frauenberufe.
"Drei Dinge braucht die Frau von heute und morgen: Gleichen Lohn für gleiche Arbeit! Gleichen Einfluss in Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik! Und gleiche Chancen!“, fasst Rupp die Forderungen der SPD-Frauen zusammen.