Leiharbeit: SPD-Bundestagsabgeordnete unterstützen Kampagne der IG Metall

Donnerstag, 8. Mai 2008

Leiharbeit hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Eigentlich sollte sie Auftragsspitzen abfangen, mittlerweile ersetzt sie reguläre und feste Beschäftigung. Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer verdienen bis zu 40 Prozent weniger als ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen. Daher bedeutet diese Art von Arbeit Lohndumping und Unsicherheit. Arbeitgeber, die darauf setzen, senken die sozialen Standards.
"Auch in Bayern nehmen befristete und schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse zu. Diese verstoßen gegen die Würde der Arbeitnehmer", schreibt Frank Hofmann auf der Kampagnen-Homepage der IG Metall. "Stammbelegschaften und Leiharbeitnehmer dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es muss heißen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit", fordert Florian Pronold, Vorsitzender der Bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag. Klaus Barthel, Angelika Graf, Bärbel Kofler, Anette Kramme und Marianne Schieder haben sich ebenfalls als Unterstützerinnen und Unterstützer auf der Homepage eingetragen.
Die Entstehung einer Zwei-Klassen-Arbeitnehmerschaft muss bekämpft werden. Erstklassige Arbeit darf nicht zweitklassig bezahlt werden. Daher unterstützen die SPD-Bundestagsabgeordneten aus Bayern die Kampage der IG Metall.

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