Kurzarbeitergeld: Narrenposse und populistischen Blödsinn bayerischer Fachärzte stoppen

Portrait Sonnenholzner

Donnerstag, 28. Mai 2009

Immer mehr Fachärzte in Bayern beantragen für ihre Mitarbeiter Kurzarbeitergeld. „Diese Narrenposse muss sofort beendet und die Mitarbeiterinnen in den Praxen dürfen nicht für so einen populistischen Blödsinn missbraucht werden," erklären die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kathrin Sonnenholzner, und ihre Fraktionskollegin Sabine Dittmar. Beide, selbst Ärztinnen, fordern Gesundheitsminister Söder auf, entsprechenden Druck auf die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Druck auszuüben.

„Diese Aktion ist geschmacklos und eine Verhöhnung aller Arbeitnehmer, die in der aktuellen Krise Angst um ihren Arbeitsplatz und die nackte Existenz ihrer Familien haben," so Sonnenholzner. Die Grenzen des guten Geschmacks seien an dieser Stelle weit überschritten. „Dass die ohnehin schon überlasteten Arbeitsagenturen damit belastet werden ist unverantwortlich. Außerdem wird Kurzarbeitergeld aus Steuermitteln bezahlt, das heißt: das Geld fehlt an anderer Stelle. Die beteiligten FachärztInnen sollen das tun, wofür sie bezahlt werden, nämlich PatientInnen behandeln und zwar zu den mit der KVB vertraglich festgelegten Zeiten," so die beiden SPD-Abgeordneten.

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