Zum Internationalen Tag der Familie erklärt die Generalsekretärin der BayernSPD Natascha Kohnen:
Pünktlich zum Internationalen Tag der Familien kommt Roland Koch zur Sache und schenkt den Familien reinen Wein ein: Während Hoteliers und reiche Erben beschenkt werden, lässt Schwarz-Gelb die Familien darben. Der Rechtsanspruch auf eine Kinderbetreuung von Kindern unter drei Jahren soll gekippt, Bildungsausgaben außerdem massiv gekürzt werden. Offenbar ist nach den Wohltaten für die eigene, wohlhabende Klientel kein Geld mehr übrig für längst überfällige Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Denn wer bei Familien spart, der geizt an unserer Zukunft.
Und die CSU? Sie hat offenbar kalte Füße bekommen. Nachdem sie jüngst bitter registrieren musste, dass sie in Berlin nichts mehr zu melden zu hat, schweigt sie sich bei der Familienpolitik gleich von vorneherein aus und unterstützt in der Bildungspolitik obendrein die rückwärtsgewandten Forderungen Roland Kochs.
Statt familienfeindlicher und irreführender Sparattacken brauchen die Familien jedoch eine Politik, die ihnen den Rücken stärkt und ihnen Perspektiven eröffnet. Sie brauchen Sicherheit und Freiräume, damit ihr Wunsch nach Kindern auch realisiert werden kann und sie brauchen eine Infrastruktur, die sie im Alltag entlastet. Eben deshalb hat sich die SPD auf Bundesebene vehement für den Rechtsanspruch auf eine Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag eingesetzt. Herr Seehofer und Frau Haderthauer, das ist die Richtung, in die es weitergehen muss.