Zum Rückzug von Oskar Lafontaine aus der Bundespolitik und der Kommentierung durch die CSU erklärt die bayerische SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen: „Der Rückzug von Oskar Lafontaine ändert nichts an unserem Verhältnis zur Linkspartei. Die Linkspartei tritt auf Bundesebene nach wie vor als Protestpartei auf, die für eine realistische und konstruktive Regierungspolitik nicht zur Verfügung steht. In Bayern ist die Linkspartei politisch weiterhin bedeutungslos."
"Dobrindts Kommentierung demonstriert vor allem die Schwäche der CSU. Die Warnung vor der roten Gefahr ist billige Agitation und traditionell die letzte Zuflucht der CSU in schweren Zeiten. Die CSU sollte sich lieber damit befassen, Licht in den Landesbank-Skandal und ihre Spendenaffären zu bringen.“