Die migrations- und integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Isabell Zacharias, fordert Innenminister Herrmann auf, sich vor Ort ein Bild zu machen von den Hungerstreiks der Asylbewerber in bayerischen Flüchtlingsheimen. „Eine Entscheidung, vom grünen Tisch zu treffen, ist nicht tragbar," so die SPD-Abgeordnete.
Flüchtlinge sollten nicht mehr in den Gemeinschaftsunterkünften leben müssen, sondern in Privatwohnungen ziehen dürfen. Zacharias: „Sie brauchen keine Essenspakete, sondern Gutscheine zum selbstständigen Einkauf und die Residenzpflicht muss aufgehoben werden", fordert die SPD-Sprecherin für Integration und Migration. "Diese Ziele zur Verbesserung der Lebensqualität der Flüchtlinge sind ein Menschenrecht."
Die SPD-Abgeordnete hofft in dieser Frage auf die Hilfe der FDP, die ja ein humaneres Weltbild als die CSU hat.