Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung auf, alle Sponsoring- Aktivitäten der BayernLB und ihrer Tochterunternehmen offenzulegen und zweifelhafte Engagements sofort zu stoppen. Die BayernLB fördert trotz Milliardenverlusten Münchner Promi-Parties und den Fußball. Dazu die stellvertretende Vorsitzende der Landesbank-Kontrollkommission Inge Aures: „Fahrenschon muss dem Landtag und der Öffentlichkeit genauestens Auskunft geben, wer von der Bayerischen Landesbank und ihren Tochterunternehmen Zuwendungen erhält. Die Bank gehört schließlich zu 94 Prozent dem Staat und somit dem bayerischen Volk. Und dieses hat ein Recht darauf, zu erfahren wer, wann und wie viel Geld bekommen hat!"
Der designierte Vizevorsitzende des Landesbank-Untersuchungsausschusses, Harald Güller, sieht das Geld der Steuerzahler im Feuer: „Eine Bank, die nur mit dem von den Steuerzahlern erwirtschafteten Geld überlebt hat, muss höchste Sorgfalt an den Tag legen und darf nach den Milliardenverlusten kein weiteres Geld verschleudern."
Die Landesbank-Expertin Aures fordert zudem Ministerpräsident Horst Seehofer auf, die Arbeit der Landesbank-Verwaltungsräte besser im Blick zu haben. „Man muss sich schon wundern, dass die Landesbank-Manager so weitermachen können wie bisher und die Staatsregierung nur schreit, wenn es brennt. Wir fänden es aber besser, wenn es gar nicht mehr brennen würde", erklärt Aures.