Die Koalitionsfraktionen planen eine Erhöhung des Lärmsanierungsprogramms um 50 Millionen auf 150 Millionen Euro jährlich. Dem Antrag wurde heute im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zugestimmt. Die verkehrspolitischen Sprecher der Bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Heidi Wright und Heinz Paula, MdB, der zugleich auch Sprecher der Unterarbeitsgruppe Lärm ist, informieren:
„Die geplante Aufstockung des Lärmsanierungsprogramms um 50 Millionen Euro pro Jahr ist ein weiteres Signal, dass die Koalitionsfraktionen den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitsschädigendem Verkehrslärm ernst nehmen. Die zusätzlichen 50 Millionen Euro dienen neben den für Lärmsanierungsmaßnahmen veranschlagten 100 Millionen Euro innovativen Lärmminderungsmaßnahmen. Darunter fallen zu je 25 Millionen Euro die Umrüstung bestehender Güterwagen auf leise LL-Bremssohlen sowie Lärmminderungsmaßnahmen am Fahrweg.
Der Fokus der Forschung und Entwicklung wird zunehmend auf lärmmindernde Maßnahmen an der Quelle verschoben. Langfristig werden die Züge leiser, so dass passive Schallschutzmaßnahmen wie der Bau von Schallschutzwänden nicht mehr notwendig sind.
Die Aufstockung des Lärmsanierungsprogramms wird in der Woche vom 24. bis 28. November 2008 im Rahmen der Haushaltswoche vom Deutschen Bundestag verabschiedet.“