Als "schäbig" bezeichnet der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, das Verhalten des Kultusministeriums im Fall des Laufener Lehrers Friedrich Schrägle, der der noch in der Hohlmeier-Ära als Direktor des Rottmayr-Gymnasiums wegen seiner Kritik am G8 zwangsversetzt worden war (Siehe heutige „Süddeutsche Zeitung"). Nach fünf verlorenen Gerichtsverfahren fordert der SPD-Abgeordnete das Kultusministerium auf, sich bei Herrn Schrägle zu entschuldigen und seine Gerichtskosten voll zu erstatten.
Pfaffmann: „Dem Schulleiter wurde von offizieller Regierungsseite übel mitgespielt. Schrägle hat die volle Staatsmacht getroffen, weil für die CSU kritische Lehrer offensichtlich unerwünscht sind. Es wäre eine Selbstverständlichkeit vom Kultusministerium, Schrägle voll zu rehabilitieren und sich bei ihm öffentlich zu entschuldigen, hat er doch in allen Instanzen gewonnen. Dass sich der Schulleiter seine Rechte nach wie vor einklagen muss, zeigt in aller Deutlichkeit die Machtarroganz der CSU."