Zu den jüngsten Äußerungen der CSU-Generalsekretärin erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD, Adelheid Rupp, MdL:
"Mit ihren unmäßigen Attacken auf den Spitzenkandidaten der BayernSPD, Franz Maget, hat die CSU-Generalsekretärin Haderthauer erneut bewiesen, dass es der CSU nicht um Bayern, sondern nur um Polemik wie zu Zeiten des Kalten Krieges geht, um den drohenden Machtverlust zu verhindern.
Auf die wirklich drängenden Probleme Bayerns hat Frau Haderthauer keine Antworten. Ihr Vokabular und ihr Auftreten erinnern an die sogenannte Linke und Oskar Lafontaine. Bisher war sie nicht in der Lage, drei zusammenhängende, inhaltlich vernünftige Sätze von sich zu geben.
Die Absage an einen Mindestlohn macht deutlich: Niedriglöhne von 6,94 Euro für FriseurInnen, von 5,56 Euro für KellnerInnen, von 5,45 Euro für Beschäftigte in der Landwirtschaft scheinen der Frau Haderthauer ausreichend zu sein. Die Verweigerung einer längeren gemeinsamen Schulzeit, die Beibehaltung der Studiengebühren: All dies geht zu Lasten der Menschen in Bayern. Frau Haderthauer übt für die Oppositionsrolle oder zumindest für ein Hinterbänkler-Dasein, statt sich für weitere Führungsaufgaben zu qualifizieren. Kurz: Sie nervt!"