Gloser: Drohgebärden der CSU sind schädlich

Foto Günter Gloser

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Zur Drohung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, den Koalitionsausschuss am 5. Januar 2009 platzen zu lassen, wenn die Koalition sich bis dahin nicht auf Steuersenkungen einigt, erklärt Staatsminister Günter Gloser, MdB:

„Ich frage mich, welchen Zweck diese Drohgebärden von Seiten der CSU jetzt haben sollen. Leider scheint sich das Urteil seiner Parteifreunde zu bestätigen, dass Herr Seehofer zur Unberechenbarkeit neigt. Er gefährdet immer wieder gemeinsame Erfolge, um da oder dort einen schnellen Scheinerfolg für sich selbst einzufahren.

Den Ministerpräsidenten kann ich nur auffordern, sich auf Sacharbeit und Seriosität zu besinnen. Denn es geht darum, den Menschen in der Krise tatsächlich zu helfen und ihnen wieder Sicherheit zu geben! Und nicht darum, wer am lautesten schreit und sich auf die Brust trommelt. Wir haben eine Koalition zwischen SPD, CDU und CSU, die gemeinsam den besten Weg finden muss. Wir sollten uns darüber sehr ernsthaft auseinandersetzen. Die Drohgebärden der CSU tragen dazu nichts bei. Im Gegenteil. Sie sind ärgerlich und schädlich.“

Wenn Sie an einem Interview mit Staatsminister Gloser interessiert sind, können Sie sich jederzeit an sein Büro im Bundestag wenden unter 030/227-71288.

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